In der Steinheimer Karl-Brodrück-Straße lässt der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) in der Zeit vom 22. September bis etwa Mitte Dezember einen neuen Kanalstauraum errichten.
In der Steinheimer Karl-Brodrück-Straße lässt der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) in der Zeit vom 22. September bis etwa Mitte Dezember einen neuen Kanalstauraum errichten.
Während der Bauarbeiten wird die Straße im Abschnitt zwischen Ludwigstraße und Friedrich-Naumann-Straße aus Sicherheitsgründen für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken wird mit Einschränkungen möglich sein, jedoch nur aus jeweils einer Richtung.
Die Arbeiten dienen dazu, eine Abwasseranlage zu sanieren, die sich in der Ludwigstraße befindet. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um einen sogenannten Regenüberlauf, eine Art Überlastventil der städtischen Kanalisation, das bei starken Niederschlägen eine Überflutung der angeschlossenen Grundstücke verhindert. Allerdings muss bei derartigen Anlagen sichergestellt sein, dass nur stark verdünntes Abwasser abgeschlagen wird. Dafür erforderlich ist ein ausreichendes Rückhaltevolumen der Kanalisation, damit insbesondere der Schmutz, der bei einsetzendem Regen von Dächern und Straßen abgewaschen wird, zum zentralen Klärwerk weitertransportiert wird.
Bei der Entlastungsanlage in der Ludwigstraße ist das Rückhaltevolumen der Kanalisation nicht ganz ausreichend. Die fehlenden etwas 250 Kubikmeter sollen nun in Form eines unterirdischen Kanalstauraums in den mittleren Teil der Karl-Brodrück-Straße eingebaut werden. Die dabei verwendeten Rohre haben einen Durchmesser von 2,40Metern und werden etwa fünf Meter unterhalb der Straßendecke auf einer Länge von rund 60 Metern eingebaut.
Versorgungsleitungen für Wasser, Energie und Telekommunikation sind bei diesen Arbeiten zum Teil zu verlegen oder zu erneuern. Diese Schritte hat HIS im Vorhinein mit den entsprechenden Leitungsträgern abgesprochen und koordiniert. Für die Einschränkungen bittet HIS um Verständnis. Alle Beteiligten seien bemüht, die Belästigungen in engen Grenzen zu halten und die Bauarbeiten so schnell zu beenden, wie es die bau- und sicherheitstechnischen Anforderungen erlauben, versichert der städtische Eigenbetrieb.
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