Zu Ehren von Paul Hindemith

Hanau

Am Wochenende ist es soweit: Der Paul-Hindemith-Preis 2014 der Stadt Hanau wird an das Zehetmair-Quartett verliehen.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Morgenpost

Die Feierstunde der Stadt Hanau und des Hindemith-Institutes wird am Sonntag, 23. November, um 16 Uhr im Paul-Hindemith-Saal des Congress-Park Hanau (CPH) stattfinden. Die Laudatio wird der ehemalige Präsident des Hindemith-Instituts Giselher Schubert halten. Die Preisträger um den Dirigenten und Violinisten Thomas Zehetmair werden die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen.

Die Veranstaltung wird - ganz im Sinne Hindemiths - von Schülerinnen und Schülern der nach ihm benannten Musikschule umrahmt. Außerdem bereichert noch die Gastkünstlerin Yeo Jin Park das anspruchsvolle Programm der Feierstunde. Die Preisträger selbst werden ebenfalls ein Hindemith-Stück vortragen, so dass sich das interessierte Publikum auf einen musikalischen Hochgenuss der Extraklasse freuen darf. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Außerdem wird das „Klingende Mobil“ am CPH bereitstehen, um vor und nach der Preisverleihung Einblicke in die musikpädagogische Arbeit dieses in der Region einzigartigen Angebots zu geben.

Der in Hanau geborene Paul Hindemith war einer der berühmtesten und international anerkanntesten Musiker, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts für die Alte, aber auch für die zeitgenössische Musik einsetzte. Seine Geburtsstadt fühlt sich dem Komponisten und praktizierenden Musiker in besonderer Weise verbunden. Zu seinen Ehren und seinem Andenken wird der mit 10.000 Euro dotierte und nach ihm benannte Preis verliehen, um damit das Lebenswerk dieses großartigen Künstlers und seinen Zugang zur Musik zu würdigen.

Die Preisverleihung im CPH ist auch eine hervorragende Gelegenheit für kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger, sich einen eigenen Eindruck von den vier eingereichten Entwürfen für das Hindemith-Denkmal zu verschaffen. Eine Fachjury hatte sich Ende Oktober bereits auf einen Entwurf verständigt und diesen zur Realisierung empfohlen, doch bereits im Vorfeld hatte Oberbürgermeister Claus Kaminsky angekündigt, dass die die notwendigen Beschlüsse in den politischen Gremien erst in 2015 nach den öffentlichen Präsentationen auf den Weg gebracht würden. „Um eine möglichst ausführliche Information der Bürgerschaft über das Projekt zu gewährleisten, werden die Pläne und Modelle im November der Öffentlichkeit präsentiert“, erläuterte Kaminsky und ergänzte, dass die Arbeiten im Anschluss an die Präsentation beim Festakt der Paul-Hindemith-Musikschule und die Verleihung des Paul-Hindemith-Preises noch bis Ende des Jahres im 1. Stock des Rathauses auf dem Flur des Oberbürgermeisterbüros gezeigt würden. Der weitere Zeitplan sieht dann die Realisierung des Denkmals zum 120. Geburtstag Hindemiths im November 2015 vor.

Foto: Keith Pattison


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