„Die gute Zusammenarbeit auch in Zukunft fortführen“

Hanau

Ulrike Eifler, heißt die neue Frau an der Spitze des DGB Südosthessen.

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Seit November 2014 ist die geborene Brandenburgerin Regionsgeschäftsführerin. Nach einem Studium der Politologie und Sinologie in Marburg, hielt sie beim DGB Nordbayern und DGB Mittelhessen verschiedene Positionen inne, bevor sie nun den neuen Posten in Hanau antrat. Zum Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Claus Kaminsky wurde sie von Mike Josef, Gewerkschaftssekretär des DGB und Berthold Leinweber, Verdi-Gewerkschaftssekretär, ins Hanauer Rathaus begleitet.

„Ich möchte den regen Austausch zwischen dem DGB und der Stadt Hanau, den es bereits unter meinem Vorgänger Alexandre da Silva gab, fortführen und weiter intensivieren und freue mich auf die zukünftige gute Zusammenarbeit“, sagte Eifler. Kaminsky begrüßte Eiflers Ansinnen und betonte wie wichtig offene Kommunikationsleitungen zwischen Stadt und DGB seien. „Auch mir liegt an einem regelmäßig Austausch und Miteinander“, so der OB. Vor allem mit dem Protest gegen den Aufmarsch der NPD in Hanau hätten der DGB und die Stadt gemeinsam Zeichen gesetzt. „Es ist elementar, dass wir faschistischen Aufmärschen Paroli bieten!“, betonte auch DGB-Gewerkschaftssekretär Josef, „Sie können auch in Zukunft hier immer auf unsere Unterstützung zählen.“ Aus diesem Grunde sei der DGB auch Gründungsmitglied im Bündnis für Vielfalt und plane auch zukünftig in der Vereinigung gegen Rassismus und Diskriminierung aktiv mitzuwirken.

Ebenfalls lobten die Eifler und Josef die gute Zusammenarbeit von Stadt und DGB in Rahmen des „Lokalen Bündnis für Familie“ zu Gunsten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und äußerten großes Interesse daran zukünftig auch in der Arbeitsgruppe „Runder Tisch Asyl“ eingebunden zu werden. „Wir sind froh Sie als Partner in diesen Bündnissen zu haben und schätzen ihr Engagement und Ihre qualifizierten Beiträge zu diesen wichtigen Themen“, versicherte Kaminsky.

Ein Thema, dass die DGBler beschäftigte, war die vom Lokalen Bündnis für Familien organisierte Betreuung von Jugendlichen in den Herbstferien, bekannt unter dem Begriff „Fun-Wochen.“ Die Initiative von und für Unternehmen soll berufstätige Eltern entlasten, da sie ihre Söhne und Töchter gut versorgt wissen. Organisiert wurden die Funwochen bisher von der städtischen Frauenbeauftragte Imke Meyer, die in diesem Jahr in Pension gegangen ist. „Ohne die lenkende Hand von Frau Meyer fürchten wir um die Zukunft dieses Ferienbetreuungsangebots“, sagte Josef. „Keine Sorge, das Projekt wird weitergehen“, versprach der OB. Die interne Ausschreibung für eine neue kommunale Frauenbeauftragte sein in Vorbereitung. „Bis zum Frühjahr hoffen wir die Position neu besetzten zu können. Somit ist auch der Fortbestand der Herbstferienbetreuung gesichert.“ Kaminsky dankte seinen Besuchern für das anregende Gespräch und überreichte Eifler ein Buch über die Brüder Grimm, die in ihrer neuen Heimatstadt eine so große Rolle spielen. „Es war mir eine große Freude Sie kennenzulernen und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte der OB.

Foto: Mike Josef, Gewerkschaftssekretär DGB Ulrike Eifler, Regionsgeschäftsführerin DGB Südosthessen Oberbürgermeister Claus Kaminsky Berthold Leinweber, Verdi-Gewerkschaftssekretär.


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