Auf die Anschuldigung der CDU, dass DIE LINKE in Hanau sich nicht eindeutig von der Gewalt distanzieren würde, erwidert der Stadtverordnete und LINKEN-Mitglied, Jochen Dohn.
Auf die Anschuldigung der CDU, dass DIE LINKE in Hanau sich nicht eindeutig von der Gewalt distanzieren würde, erwidert der Stadtverordnete und LINKEN-Mitglied, Jochen Dohn.
„Die Formel Gewalt = Linke ist einfach erbärmlich und zeigt nur, dass die CDU die Gewalttaten am 18.03. während der Eröffnung der Europäischen Zentralbank parteipolitisch missbraucht. Die Hanauer CDU scheint kein Wahlkampfthema zu haben, mit dem sie den Amtsinhaber Oberbürgermeister Kaminsky oder der SPD Paroli bieten kann. Somit muss sie wohl das politische Niveau senken und Feindbilder projizieren, um ihre Reihen halbwegs geschlossen zu halten. DIE LINKE hatte bundesweit als Mitveranstalter zur Blockupy-Demonstration aufgerufen, dies war auch auf der Website der Hanauer LINKEN zu lesen. Auf dieser Kundgebung haben über 20.000 Menschen friedlich für ein soziales Europa sowie gegen die Krisenpolitik in der EU und die Armutszunahme in Südeuropa demonstriert. Durch die Gewalttaten von einigen Vollidioten außerhalb des Blockupy-Bündniskonsenses sind nicht nur die berechtigten Proteste der Bewegung in den Hintergrund gerückt, sondern der Blockupy-Organisation und ihren politischen Beweggründen wurde massiv geschadet. DIE LINKE hat direkt danach die Gewalt gegen Polizei und Feuerwehr sowie unbeteiligte Passanten scharf verurteilt. Die hessische CDU nennt dies eine Lüge. Deswegen ist es auch absolut egal, was von Seiten der LINKEN geschrieben und gesagt wird, denn die Meinung der CDU steht ja jetzt schon fest, dass die Hanauer LINKEN nicht zur Gesellschaft gehört. So bleibt mir nur abschließend, Oberbürgermeister Claus Kaminsky jetzt schon zu seiner Wiederwahl zu gratulieren.“
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