Kaminsky rührt Werbetrommel für White Wings

Hanau

„Die HEBEISEN WHITE WINGS in der ProA, das wäre ein absoluter Gewinn für die Sportstadt Hanau!“

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Sturmius Dehm Brennholz GmbH

werbewingswerbewings1werbewings2Oberbürgermeister Claus Kaminsky spricht von einem Traum der wahr werden würde. Ein Traum, den nicht nur Management und langjährige Wegbegleiter der Basketballer haben. Auch und insbesondere die Fans, zu denen sich Kaminsky selbst zählt. Das machte der Oberbürgermeister beim Treffen der HEBEISEN WHITE WINGS am Mittwochabend im Arcadia Hotel deutlich. Ziel des öffentlichen Treffens: Weitere Unterstützer für den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA zu gewinnnen. Nur dann sei der Aufstieg auch wirklich zu realisieren, wie das Management um Jens Gottwald und Thorsten Wünschmann sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Nickel deutlich machte.

Eine bildlichere Sprache verwendete der Geschäftsführer, Sebastian Bartholomäus: „Der Zug rollt, er ist aber noch nicht am Ziel. Wir haben zwar bereits einige Passagiere, wir brauchen aber noch weitere, die sich in den Zug setzen.“ Im Arcadia Hotel haben schon mal knapp 50 Passagiere Platz genommen. Eine Unterstützung, die die Flügelträger zu schätzen wissen. Zu der Veranstaltung kamen zudem Unternehmer, die bislang nicht zum Netzwerk der HEBEISEN WHITE WINGS gehören, für die Sportsponsoring aber offenbar infrage kommt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel sei auf ähnlichem Wege zu den Basketballern gestoßen. So stehe für den Unternehmer klar die Plattform, die das Projekt ohne Zweifel bietet, im Vordergrund. „Eine klar kopfgesteuerte Entscheidung“, so Nickel. Inzwischen sei bei ihm – und so gehe es vielen anderen Sponsoren und Partnern – die Leidenschaft dazu gekommen. Nickel ist überzeugt, dass neuen Sponsoren es kaum anders gehen werde.

Das meint auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der die Hanauer Straßenbahn (HSB) und die Stadtwerke Hanau (SWH) als Beispiele nannte. Die städtischen Betriebe nutzen die HEBEISEN WHITE WINGS als Plattform, um in der Stadt und in der Region präsent zu sein. Davon tragen wir einen klaren Nutzen, so Kaminsky, der von den anwesenden Michael Rüfer (HSB) und Steffen Maiwald (SWH) nickende Zustimmung erhielt. Zusätzlich seien die Basketballer Repräsentanten der Stadt, die die Goldschmiedestadt nicht nur in der Region, sondern in Deutschland bekannter machen – in der ProA noch mehr als in der ProB. Die Stadt hätte es verdient, Zweitliga-Basketball-Standort zu sein. „Jetzt müssen wir uns es nochmal verdienen, diesen Schritt wirklich zu gehen. Bitte alle mithelfen! Ich glaube es kann klappen“, sagte Kaminsky, der unabhängig der Ligazugehörigkeit die Unterstützung der Stadt samt ihrer Betriebe zusagte. Der Rathauschef erinnerte sich an Sepp Herbergers Worte vor dem WM-Gewinn 1954 und sagte Richtung Management und den Partnern der HEBEISEN WHITE WINGS: „Die Aufgabe ist gestellt.“ In Hanau bedeutet dies, die noch vorhandene Budgetlücke zu füllen, um in der Saison 2015/2016 Zweitliga-Basketball bieten zu können. Und nicht einfach nur Zweitliga-Basketball. Es ist das erklärte Ziel, ein Team zusammenzustellen, das den Klassenerhalt schaffen kann. Um nichts anderes als den Klassenerhalt könne es in der neuen Spielzeit gehen, so das Management. Das muss nun aber - auch mit der Hilfe des Oberbürgermeisters und weiteren Partnern - zunächst die Grundlagen legen.


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