Mit einer süßen Überraschung begann Freitag, der 8. Mai, für Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck: Stefan Betz, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Hanau e.V. brachte Kaffee und Kuchen für die beiden ins Rathaus.
Anlass war der Weltrotkreuztag, der jedes Jahr am Geburtstag von Henry Dunant gefeiert wird, auf dessen Ideen, die Gründung des Roten Kreuzes fußt. „Wir verteilen heute Kaffee und Kuchen an viele Unterstützer und Partner – inklusive Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und die Rettungsleitstellen – als kleines Dankeschön“, erläuterte Betz. Aber auch Pendler, Kinobesucher und Mitarbeiter sowie Kunden der Rot-Kreuz-Kleiderläden wolle man an diesem Tag mit einem kleinen Kaffee-und- Kuchen-Präsent überraschen. „Insgesamt verteilen wir im Hanau und umliegenden Gemeinden 2000 kleine Stück Kuchen“, die uns im Rahmen dieser landesweiten Aktion kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden“, berichtet Betz. Den Weltrotkreuztag wolle man dazu nutzen, um einfach einmal mit einer kleinen Aufmerksamkeit „Danke“ für die Unterstützung des DRK zu sagen. „Das Rote Kreuz ist auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen, doch heute möchten wir etwas zurückgeben“, erläuterte Betz.
Kaminsky und Funck freuten sich über die unerwartete Aufmerksamkeit. „Das ist ein großartige Idee, die mit Sicherheit sehr gut ankommt“, waren sich die beiden einig. „Kleine Gesten können manchmal eine große Wirkung entfalten und sollten keinesfalls unterschätzt werden!“ Hier in Hanau habe man zudem eine besondere Beziehung zum Roten Kreuz, erläuterte Kaminsky, „denn hier wurde 1818 auch Dr. Louis Paul Amédée Appia geboren, der ein Gründungsmitglied des Roten Kreuzes ist.“ Appia habe – genau wie Dunant – zum „Komitee der Fünf“ gehört, aus dem später das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hervorging.
Die Gründung des Roten Kreuzes fußt auf Henry Dunants Vorstellung von Humanität und der Idee, dass Menschen ihren Mitmenschen helfen, wenn diese in Not geraten – ungeachtet ihrer Herkunft, Religion und Hautfarbe. Getreu der Idee Dunants lebt die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung vom ehrenamtlichen Engagement der freiwilligen Helfer. In allen 189 nationalen Gesellschaften verfügt die Bewegung insgesamt über ein beachtliches Fundament aus 17 Millionen freiwilligen Helfern. Sie erreichen pro Jahr 97,1 Millionen hilfsbedürftige Menschen mit langfristigen Entwicklungsprogrammen und 85 Millionen Menschen mit akuter Soforthilfe nach Katastrophen.
Foto: Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stefan Betz, Geschäftsführer DRK-Kreisverband Hanau e.V., Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck.
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