Als „Hanauer Bub auf dem Weg zu einer beachtlichen Musiker-Karriere“ hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky den 24-jährigen Philipp Mellies in seinem Büro begrüßt.
Als „Hanauer Bub auf dem Weg zu einer beachtlichen Musiker-Karriere“ hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky den 24-jährigen Philipp Mellies in seinem Büro begrüßt.
Beide stimmten ab, welches Repertoire der Querflötist am 10. Juli darbieten wird, wenn er anlässlich der Einweihung des Denkmals zu Ehren von Moritz Daniel Oppenheim auf dem Freiheitsplatz Stücke von Carl Philipp Emanuel Bach, Niccolo Paganini (Caprice No. 24) und Arthur Honegger (Danse de la Chèvre) spielt. Mellies sagte, er verfolge die Stadtwicklung Hanaus, in der seine Eltern leben, auch aus der Ferne und finde sehr großes Gefallen am Oppenheim-Denkmal.
Er gewann schon als Kind erste Preise beim Willy-Bissing-Wettbewerb, mit dem die Stiftung Sparkasse Hanau junge Musiker unterstützt. Als Schüler der Karl-Rehbein-Schule gehörte er dem dortigen renommierten Orchester an. An der Hochschule für Musik in Karlsruhe absolvierte er von 2009 bis 2013 sein Bachelor-Studium mit Auszeichnung. Den Master-Abschluss fügte er vor wenigen Tagen am Conservatorium van Amsterdam hinzu.
Orchestererfahrung sammelte er im Royal Concertgebouw Orchestra, in der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie und im Landes-Jugendsinfonieorchester Hessen. Auf Nachfrage des Oberbürgermeisters nannte Mellies die Orchestermusik als Berufsziel. Kaminsky bezeichnete es als „besondere Freude“, mit Mellies anlässlich der Einweihung des Oppenheim-Denkmals einen „so herausgehobenen Künstler aus der eigenen Stadt“ präsentieren zu können. Er gab dem Querflötisten die Hoffnung mit auf den Weg, dass sich dessen Bekanntheit künftig weit über Hanau hinaus erstrecken möge.
Foto: Philipps Mellies (rechts) zu Besuch bei OB Claus Kaminsky im Rathaus.
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