Neuwahlen standen in der Jahreshauptversammlung des Vereins „Freundschaft mit Jaroslawl“ nicht an.
„Dennoch waren erstaunlich viele Vereinsmitglieder gekommen, alle waren wohl neugierig zu erfahren, wie 2012 der 20. Geburtstag ihres Vereins gefeiert werden soll“, so Vorsitzender Klaus Remer in einer Pressemitteilung.
Zunächst aber ging es um den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Hier konnte Remer stolz darauf verweisen, dass der Partnerschaftsverein mit Jaroslawl inzwischen über 80 Mitglieder zähle. Neben einigen Einzelmitgliedern seien nach dem „Hist(o)erischen Theater Hanau“ schon vor einigen Jahren und der „Karl-Rehbein-Schule“ 2010 nun auch die „Sparkasse Hanau“ neues Vereinsmitglied geworden.
Und mit dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“ sei auf dessen Vorschlag hin eine enge Kooperation vereinbart worden. Mit diesem Verein sei eine gemeinsame Betreuung der „Sobinow-Theatergruppe“ verabredet worden, die Ende September wieder wie im letzten Jahr nach Hanau komme, sowie eine gemeinsame Organisation der geplanten Kunstausstellung im Dezember mit Jaroslawler Künstlern.
Die Theatergruppe im September werde nach einigen Tagen der Betreuung durch den Partnerschaftsverein und dem Kulturverein dann bei den „Internationalen Theater-Tagen“ mitzuwirken. „Ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen sind inzwischen zu einem Höhepunkt der Theatertage geworden“, betonte Remer in seinem Bericht.
Die erste gemeinsame Betreuung einer Gruppe betreffe aber die Karl-Rehbein-Schule, die in wenigen Tagen Musizierende der Sobinow-Musikschule aufnehme, um mit diesen die diesjährige Sommerkonzerte der KRS am 26. und 27. Juni vorzubereiten. „Der Schwerpunkt, dieses Besuches im Juni liegt zweifellos bei der Karl-Rehbein-Schule, aber unser Verein wird ein Teil des Programms und der Betreuung übernehmen“, so Klaus Remer für den Vorstand.
Klaus Remer informierte in seinem Rechenschaftsbericht auch darüber, dass der seitherige „Auslandsbürgermeister“ Walerij Welitschko und seine Frau Galina dem Partnerschaftsverein in Jaroslawl, „Hanau-Jaroslawl“, beigetreten sei, weil beide von ihrem Besuch in Hanau 2011 so „begeistert von Hanau und unserer Betreuung“ waren, wie sie selbst betont hatten.
Dem Vorstand wurde schließlich einstimmig Entlastung für den Rechenschaftsbericht erteilt. Im Ausblick auf das Jubiläumsjahr erläuterte Vorsitzender Klaus Remer danach die geplante „Jubiläumswoche“ im August und berichtete über die geplante Reise nach Jaroslawl Ende Juli. 25 Teilnehmer weise die Delegation auf, das Interesse sei so groß gewesen, dass der Verein einigen Interessenten eine Absage erteilen musste.
Ein wichtiger Programmpunkt in Jaroslawl sei dann ein Empfang durch den neuen Magistrat. Dabei wolle der Verein im Benehmen mit der Stadt Hanau das „Kondolenzbuch überreichen, das nach dem Absturz eines Flugzeuges bei Jaroslawl und dem Tod vieler Eishockeyspieler bis Ende September 2011 im Rathaus ausgelegt worden war und viele Unterschriften Hanauer Bürger aufweist“, betonte Klaus Remer abschließend.
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