Die Einmündung von der Lamboy- in die Ruhrstraße hat ihr Gesicht verändert.
Die Einmündung von der Lamboy- in die Ruhrstraße hat ihr Gesicht verändert.
Die südliche Ruhrstraße wurde um rund drei Meter verbreitet, erhielt eine Linksabbiegespur und einen Kreisel in Höhe der Einfahrt zum Hessen-Homburg-Platz. Dieser 220 Meter lange Straßenabschnitt wurde nun für den Verkehr freigeben. Bis die 750 Meter lange Ruhrstraße wieder komplett für den Verkehr geöffnet wird, dauert es noch bis Oktober.
Das neu entstehende Fachmarktzentrum "Kinzigbogen" sei der Hauptgrund gewesen, die Verkehrsführung in der südlichen Ruhrstraße zu verbessern, da mit dem Neubau mit mehr Pkw- und Lkw-Verkehr im Industriegebiet Hanau-Nord zu rechnen sei, erklärt Verkehrsdezernent Axel Weiss-Thiel. Zwischen Januar und Juli wurden im Abschnitt zwischen Lamboystraße und der Einfahrt zum Schwellenlager die Fahrbahndecke entfernt sowie Wasser- und Fernwärmeleitungen sowie Strom- und Datenkabel neu verlegt. Der alte Kanal wurde entfernt und durch einen größeren mit 120 Zentimetern Durchmesser ersetzt, um einem Kanalrückstau bei Starkregen vorzubeugen. Die Einmündung erhielt eine neue Ampelanlage und die Ruhrstraße in dem Bauabschnitt bis zum Kreisel zu beiden Seiten neue Lampen.
In einem zweiten Bauabschnitt wird vom Kreisverkehr bis auf Höhe der Firma Smurfit Kappa noch ein neuer Kanal eingebaut. Das Unternehmen erreicht sein Firmengelände über eine provisorische Zufahrt. "Bisher liegen wir gut im Zeitplan", sagt Weiss-Thiel, "bis Oktober sollen alle Arbeiten in der Ruhrstraße abgeschlossen sein". Die Stadt trägt die Kosten von einer Million Euro für den Kanalaustausch und die damit einhergehende Wiederherstellung der Straße. Für Planung und Bau der Straßenverbreiterung und des Kreisels zahlt der Investor des "Kinzigbogens".
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