In den Sommermonaten kommt es in der Biotonne häufig zum unerwünschten Madenbefall, der sich oft bei unsachgemäßer Nutzung der braunen Tonne einstellt.
In den Sommermonaten kommt es in der Biotonne häufig zum unerwünschten Madenbefall, der sich oft bei unsachgemäßer Nutzung der braunen Tonne einstellt.
Um den Schädlingsbefall zu vermeiden, gibt Karin Fischer von der Abfallberatung beim Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung einige Tipps:
In die Biotonne gehören alle biologisch abbaubaren Küchen- und Gartenabfälle wie Kartoffel -, Obst- und Gemüseschalen. Auch Kaffee- und Teereste, Blumen, Laub und Gartenabfälle können in der braunen Tonne entsorgt werden. Sie sollten in Zeitungspapier gewickelt werden, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt und die Belüftung verbessert wird und Fliegen von Speiseresten abgehalten werden. Sind erst einmal Maden vorhanden, kann Dünge- oder Algenkalk, der über die Bioabfälle verteilt wird, Abhilfe schaffen. Im Gartenfachhandel, in Drogeriemärkten sowie in größeren Einkaufsmärkten sind auch spezielle Mittel erhältlich, die Fliegen abhalten sollen. Die Biotonne sollte nach Möglichkeit nicht in der prallen Sonne, sondern im Schatten stehen. Nach jeder Befüllung kann eine Lage Zeitungspapier als Abdeckung und Schutz vor Fliegen dienen.
Wer weitergehende Fragen hat, kann sich an Abfallberaterin Karin Fischer unter der Telefonnummer 06181/295-300 wenden.
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