Unfall auf A66: 53-Jähriger mit Hubschrauber in Klinik

Hanau

Schwere Kopfverletzungen erlitt ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus Offenbach am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der A66. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, verließ der Mann nach derzeitigem Kenntnisstand um 6.40 Uhr mit einem roten Polo die Autobahn aus Richtung Frankfurt kommend an der Abfahrt Hanau-West. Der Wagen blieb dort auf der rechten von zwei Fahrspuren stehen, was wiederum ein 61-jähriger Frankfurter offenbar zu spät erkannte.

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unfallmainnordunfallmainnord2unfallmainnord3unfallmainnord11Er krachte mit seinem Dacia Duster mit Wucht auf den Polo, der dadurch 50 Meter weit auf einen Grünstreifen geschleudert wurde. Der schwerverletzte Offenbacher wurde zunächst vom Rettungsdienst stabilisiert und dann von der Feuerwehr Maintal mittels einem Spineboard aus dem Wagen gehoben. Zuvor wurde das Dach des Polos entfernt und die A- und B-Säulen mit Rettungszylindern auseinander gedrückt. Ein Rettungshubschrauber brachte den 53-Jährigen in eine Frankfurter Klinik.

Die Abfahrt Hanau-West war für die Bergungsarbeiten komplett gesperrt, die beiden Fahrspuren in Richtung Hanau-Nord mussten für die Landung des Hubschraubers ebenfalls zeitweise blockiert werden. Wie die Feuerwehr Maintal, die mit den Stadtteilwehren Dörnigheim, Bischofsheim und Hochstadt im Einsatz war, berichtete, staute sich auf der Gegenfahrbahn in Richtung Frankfurt aufgrund von Schaulustigen der Verkehr, außerdem habe es dort mehrere kleinere Auffahrunfälle gegeben. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 6.000 Euro, die Fahrbahnen wurden gegen 9.30 Uhr wieder freigegeben.

Fotos: Feuerwehr Maintal


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