Kälte-Pietz spendet 2.000 Euro für Flüchtlingshilfe

Hanau

"Das ist eine bemerkenswerte Geste“, würdigte Oberbürgermeister Claus Kaminsky den Scheck in Höhe von 2.000 Euro, den er dieser Tage für die Flüchtlingshilfe in Hanau entgegennehmen konnte.

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Die beachtliche Summe überbrachte einer der beiden Geschäftsführer des Großkrotzenburger Unternehmens Kälte Pietz, Markus Freund, in Begleitung des Betriebsleiters Norbert Fein. Wie die beiden erläuterten, ist es ihrer Ansicht nach ein dringendes Gebot der Stunde, in diesem Jahr auf die sonst üblichen Weihnachtsgeschenke für die Kundschaft zu verzichten, um das Geld einem wohltätigen Zweck in der Flüchtlingsarbeit zukommen zu lassen. Der Fachbetrieb für Kälte- und Klimatechnik, der in zwei Jahren sein 50jähriges Bestehen kann, empfindet sich nach den Worten des Geschäftsführers als Teil der Gesellschaft und sieht sich deshalb auch in der Pflicht für das Gemeinwohl. Als Familienbetrieb mit ausgeprägtem Traditionsbewusstsein gilt das Verantwortungsgefühl der Firmenspitze nicht nur den 23 Mitarbeitern und ihren Familien, sondern auch dem Gemeinwesen.

Im persönlichen Gespräch mit dem OB ließen sich die beiden Großkrotzenburger im Detail erläutern, welche Herausforderungen die Stadt derzeit im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung und -versorgung zu bewältigen hat. „Vor diesem Hintergrund ist jeder Euro, der in die Betreuung und Integration fließen kann, gut in die Zukunft unserer Stadt investiertes Geld. Nachahmer Ihrer großzügigen Geste sind deshalb sehr willkommen“, schloss Kaminsky seinen Dank an die beiden.

Foto: Geschäftsführer Markus Freund, Betriebsleiter Norbert Fein und Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei der Scheckübergabe. Foto: Stadt Hanau


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