Sternensinger bringen Segen ins Hanauer Rathaus

Hanau

„Respekt für dich, für mich, für andere!“ war unübersehbar das Motto der Sternsinger-Aktion, die für die Kinder der Hanauer Stadtpfarrei Mariae Namen und der Gemeinde Sankt Josef sowie der italienischen Gemeinde traditionsgemäß mit einem Besuch bei Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu Ende gegangen ist.

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Auf einem selbstgestalteten Transparent, das sie dem Oberbürgermeister zum Geschenk machten, hatten die Mädchen und Jungen das Thema grafisch dargestellt und anschaulich festgehalten, was für sie der respektvolle Umgang mit den Mitmenschen bedeutet. Begleitet wurden die jugendlichen Könige und ihre Sternträger in diesem Jahr unter anderem von Schwester Barbara Maria und Pfarrer Dirk Krenzer.

OB Kaminsky dankte ihnen deshalb nicht nur für die singend vorgetragenen Segenswünsche, sondern vor allem auch für „das tolle Plakat, für das wir einen schönen Platz im Rathaus suchen werden“. Neben einer Spende für die Sammeldose überreichte er jedem Kind auch ein kleines Präsent als Anerkennung für den Einsatz. Er würdigte das Engagement der Mädchen und Jungen als „ein Zeichen von gelebter christlicher Nächstenliebe“. Vor dem Hintergrund, dass rund um den Globus Millionen Menschen auf der Flucht seien, darunter sehr viele Kinder und Jugendliche, gehörten „Aktionen wie die eure zu dem Edelsten, was Menschen für andere Menschen tun können“. Es sei überaus bemerkens- und lobenswert, wie sie sich in ihrer Freizeit für jene einsetzten, die nicht im Wohlstand aufwachsen könnten. Doch nicht nur die Kinder in Bolivien, das 2015 stellvertretend in den Fokus der Aktion gerückt wurde, profitieren vom Engagement der Sternsinger. Notleidende Kinder in gut 110 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Sternsinger-Aktion unterstützt werden. Auch in Hanau haben die rund 40 Jungen und Mädchen im Alter zwischen vier und 17 Jahren mehr als 5.000 Euro zusammengetragen.

Im gesamten Bundesgebiet waren in den ersten Januar- Tagen wieder unzählige Sternsinger unterwegs und haben mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass die bereits 1959 erstmals durchgeführte Aktion zugunsten von Kindern in Not auch im 58. Jahr erfolgreich fortgesetzt werden konnte. Im Dezember 2015 ist das Sternsingen auch in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.


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