Hoch motiviert und engagiert sieht Jürgen Scheuermann, Spitzenkandidat der CDU zur Kommunalwahl, seine Mannschaft nach einer Kick-off-Veranstaltung im Brockenhaus in der Lamboystraße.
So kamen auch alle Bewerber für die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte, die sich um ein Mandat bewerben, zu diesem Motivationsabend. Wie auch im Sport setzen alle auf Sieg. Gleichzeitig waren sich die Anwesenden einig - dieser Erfolg ist nur mit großem Einsatz, Fleiß und Engagement zu erreichen. „Wir stehen vor großen Herausforderungen“, so der Spitzenkandidat. Das alles beherrschende Thema „Flüchtlinge“ überlagert auch die kommunalen politischen Themen. Sein Appell daher an die CDU-Kandidaten: „Wir haben keine Europa- und keine Bundestagswahl. Es geht am 6. März einzig und alleine um die Weiterentwicklung unserer Stadt.
Hanau, so Scheuermann, habe in den letzten 20 Jahren eine enorme Entwicklung genommen, wie kaum eine andere Kommune in der Wirtschaftsregion Rhein-Main. Begonnen hat dies mit der „Landesgartenschau“. Auf diesem Fundament wurde der weitere Aufwärtstrend durch den „Wettbewerblichen Dialog“ solide und zukunftsweisend gesichert. Da im Kommunalwahljahr die CDU Hanau gleichzeitig auch ihren 70. Geburtstag begeht, war das für Jürgen Scheuermann auch einmal Anlass, an die Pionierleistung der politisch Verantwortlichen der Nachkriegsjahre zu erinnern. „Wir als konservative Partei sollten nie vergessen, was jene Menschen, die nach 1945 für diese völlig zerstörte Stadt geleistet haben, und erwähnte beispielhaft den damaligen CDU-Bürgermeister, Dr. Herrmann Krause. Die positive Entwicklung Hanaus ist somit auch ein Erfolgsmodell der Christlich Demokratischen Union, so sein Fazit.
Aber auch nachfolgende Generationen der CDU haben sich leidenschaftlich für ihre Stadt eingesetzt und entscheidende, positive Entwicklungen Hanaus mitgetragen und umgesetzt. „Wir sind eine konservative Partei“, so Scheuermann, „wir achten die Vergangenheit und blicken aber gleichermaßen positiv und voller Energie in die Zukunft“. Mit den Kandidaten wandte sich der Kommunalpolitiker gemeinsam dann der Zukunft zu. Das kommunalpolitische Programm wurde vom Parteivorsitzenden Joachim Stamm und dessen Stellvertreterin Isabelle Hemsley auch in den Mittelpunkt des Abends gestellt. Hanau, mit seiner guten Infrastruktur, hat als Wirtschaftsstandort mit den schon vorhandenen und geschaffenen Grundlagen große Chancen der Weiterentwicklung.
„Wer rastet, der rostet“ ist für uns in der CDU ein Fremdwort, so Hemsley und Stamm. Unser Augenmerk wird sich in der kommenden Legislaturperiode sehr intensiv mit den Stadtteilen beschäftigen. Deren Anliegen seien doch in den letzten Jahren merklich vernachlässigt worden. Immer aber gilt unser Motto „Mit den Bürgern - für die Bürger“. Wir wollen nicht über die Köpfe der Menschen entscheiden, sondern in Gesprächen die Sorgen und Probleme mit den Bewohnern erörtern. Niemand als die Bürger selbst kennen ihren Stadtteil. „Wir Politiker sollten uns nicht über deren Lebensumstände, Lebensgewohnheiten und Lebenserfahrung hinwegsetzen“, so Scheuermann.
Natürlich wurde auch die noch längst nicht abgeschlossene Innenstadtentwicklung diskutiert. Hier will man ganz andere Akzente setzen als die SPD. Wir werden massiv in die Diskussion um die Entwicklung auf der Französischen Allee mit eingreifen. Hier ist auch OB Kaminsky gut beraten, nicht schon Pflöcke einzurammen und Fakten vor der Wahl schaffen zu wollen. Allerdings wird der OB Unterstützung seitens der CDU bekommen, wenn es darum geht, auch hier die Bürger mit einzubinden. Es war schon immer auch ein Modell der CDU, dass Hanau mit seinen Plätzen, vom Schlossplatz beginnend, über den Platz am Goldschmiedehaus, den Freiheitsplatz, den Marktplatz und der Französischen Allee, ungeahnte Möglichkeiten der Stadtentwicklung habe. Der begonnene Weg muss also fortgesetzt werden. Jedoch muss alles im Einklang der bisherigen Veränderungen betrachtet werden.
Was das Kanzleigebäude am Schlossplatz angeht, so wird man seitens der CDU nach wie vor ein Hotel am Standort des CPH favorisieren. Kaum eine Stadt hat im Umfeld ein Congress-Zentrum an einem so wunderschönen Schlosspark. Hanau soll sich wirtschaftlich weiterentwickeln. Ein Hotel an diesem Standort würde das CPH aufwerten und den Standort selbst ebenfalls. Offen ist die CDU auch alternativ für die Idee, in der früheren Stadtbibliothek eine gehobene Gastronomie zu etablieren. Auch kleinere Tagungsräume im Kanzleigebäude zur Ergänzung des CPH wären für uns diskussionswürdig, so Scheuermann.
Eine Kick-off-Veranstaltung, die uns wirklich motivierte, stellten die Kandidaten am Ende der Veranstaltung übereinstimmend fest.
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