„Vor der Wahl gilt das Gleiche wie nach der Wahl.“ Die CDU Hanau müsse sich bei der bosnisch-islamischen Kulturgemeinschaft e.V. entschuldigen, so die Aussage einer Pressemitteilung der Jusos Hanau.
Jürgen Scheuermann hatte zu einem Gespräch eingeladen, wobei er direkt betonte, dass es sich hierbei um keine Entschuldigung handeln würde. Der Nachwuchs der SPD wolle nun nicht, dass die Sache im Sande verläuft. Dazu äußert sich der Juso-Vorstand: „Wir vergeben, aber vergessen nicht. Nur können wir nicht vergeben, wenn es keine Einsicht gibt.“ Dabei sei doch jedem demokratischen Bürger klar, dass es ein krasser Fehler ist dem muslimischen Kulturverein pauschal und obendrauf fälschlicherweise zu unterstellen, er hielte sich nicht an Recht und Ordnung.
Dies sei auch kein „Wahlkampfgetöse“, wie von Herrn Scheuermann bezeichnet. „Ein Rückzug aus der Politik ist kein Rückzug aus der Verantwortung für unsere Gesellschaft“, so die Jusos weiter, „wir erwarten von dem alten Spitzentrio der CDU Hanau, Scheuermann, Stamm und Hemsley, weiterhin das Eingestehen des Fehlers und eine öffentliche Entschuldigung.“ Dies sei ein wichtiges Zeichen gegenüber der Stadtgesellschaft und gegenüber den muslimischen Mitbürgern.
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