Stattliche Weihnachtsbäume schmücken den Marktplatz

Hanau-Innenstadt

Zwei Dutzend Schaulustige bleiben vor dem Hanauer Rathaus minutenlang stehen, einige fotografieren.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Hanau News

weibaume hanauweibaume hanau1weibaume hanau2weibaume hanau4"Da habt ihr aber einen schönen Weihnachtsbaum ausgesucht", lobt ein Passant Michael Schenk vom Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS). Das würde, wenn sie es hörte, auch Else Riemenschneider freuen, die Spenderin der zwölf Meter hohen Nordmanntanne aus der Konrad-Adenauer-Straße in Hanau. Der zweite schöne Weihnachtsbaum am Brüder-Grimm-Denkmal, ebenfalls eine Nordmanntanne, stammt aus der Max-Reger-Straße. Der bleibt bis Ende Februar stehen - so lange nämlich trägt er zum schönen Ambiente der SWH-Eisarena bei, die am 29. Dezember startet.

Riemenschneider gehört zu denen, die auf einen entsprechenden Aufruf hin HIS einen stattlichen Weihnachtsbaum für repräsentative Orte in der Innenstadt und in den Stadtteilen spendete. 25 Nadelbäume waren nötig, 23 davon stammen aus Hanau sowie jeweils einer aus Großkrotzenburg und Ravolzhausen. Pro Baum veranschlagt HIS rund 2300 Euro Aufwand - inklusive Personal- und Sachkosten. HIS schmückt per Hubsteiger die Bäume auch mit Lichterketten.

Seit einigen Jahren schon ist Michael Schenk der HIS-Spezialist für die großen städtischen Weihnachtsbäume. Er schaut sich die angebotenen Exemplare in den privaten Gärten zunächst an, um abzuschätzen, ob der Aufwand für den Abtransport - etwa wegen zu großer Entfernung zur Straße - im Verhältnis zum Nutzen steht. Er wählt auch die zwei Bäume für den wichtigsten Standort aus, nämlich den Marktplatz. Deren "Anforderungsprofil" beschreibt er so: "Sie müssen zueinander passen, gleichmäßig gewachsen und mit die längsten unter allen angebotenen sein."

Etwa sieben Meter misst das kleinste Exemplar in diesem Jahr. Rund zwölf Meter lang ist die Nordmanntanne aus Riemenschneiders Garten. Das Nadelgehölz wurde in   den 1970er Jahren gepflanzt. "Zu nah am Haus", wie Else Riemenschneider heute findet. Und so ist sie eher froh und nicht wehmütig, als HIS den Baum in ihrem Garten absägt und ihr die Kosten für eine Fällung durch eine private Firma spart.

Einer ihrer beiden Söhne habe "am Sonntag noch mal im Garten fotografiert, ehe der Baum verschwunden ist", erzählt sie. "Schade, dass mein Mann das nicht mehr miterlebt", meint die 79-Jährige weiter.

2,2 Tonnen wiegt Riemenschneiders Nordmanntanne, so Schenk, nachdem sie auf per gemietetem Kranwagen auf den HIS-Lastwagen gehievt worden ist. Die Männer von HIS binden vor der Abfahrt zum Marktplatz noch die Äste zusammen, um den Transport zu erleichtern. "Bei Blaufichten würde das nicht funktionieren, denn deren Äste sind so stark, dass sie sich nicht zusammenbinden lassen", erläutert Schenk. Das wiederum würde mit sich bringen, dass Straßenzüge zu sperren wären, um den Baum ohne Zwischenfall zum Zielort bringen zu können. Die Stadtpolizei ist freilich für alle Weihnachtsbaum-Transporte nötig, sie fährt wie bei einem Schwertransport vorweg. So auch bei der Tour von der Adenauer-Straße zum Marktplatz. Und das in der Philippsruher Allee über die Busspur und den neuen Kanaltor-Kreisel. Dort staunt eine auf den Bus wartende Kindergruppe nicht schlecht, als vor ihrer Nase plötzlich ein riesiger Weihnachtsbaum für den Hanauer Marktplatz vorbei gekarrt wird.


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