Vermeintlicher Bombenfund doch nur ein Maschinenteil

Hanau-Innenstadt

Der Metallkörper, der am Freitag Mittag gegen 13.15 Uhr bei Bauarbeiten im Zuge der Leitungsverlegungen am Freiheitsplatz entdeckt wurde, war doch keine Bombe. Wie der Kampfmittelräumdienst knapp eine Stunde nach Entdeckung erklärte, handelte es sich bei dem rostigen Zylinder nicht um eine Stabbrandbombe, wie ursprünglich vermutet, sondern um ein Maschinenteil.

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Zuvor hatte der Zufallsfund für kurzfristige Aufregung gesorgt: Polizei und Ordnungskräfte der Stadt Hanau sorgten schnell und umsichtig für die Sperrung der nördlichen Seite des Freiheitsplatzes. Zwischen dem Projektbüro der Stadt Hanau und der Straße "Am Bangert" war für rund 50 Minuten kein Durchkommen. Die Busführung zum Zentralen Omnibusbahnhof erfolgte planmäßig auf alternativen Routen. Die unmittelbar betroffenen Anwohner wurden über die Geschehnisse und ihre Hintergründe umgehend informiert.

"Die Ereignisse am Freitag haben jedenfalls gezeigt, dass die Koordination und Kooperation zwischen allen beteiligten Organisationen und Behörden in einem solchen Fall reibungslos funktionieren", freute sich Thorsten Wünschmann, Leiter der Hanauer Ordnungsbehörde, über die gut verzahnte Zusammenarbeit. "Alle haben mit der gebotenen Sensibilität und Seriosität auf diesen unerwarteten Fund reagiert." Gleichzeitig habe die gezeigte Professionalität für Ruhe gesorgt und jede unangemessene Aufregung bereits im Keim ersticken können.


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