Erinnerung an 100. Geburtstag von Pfarrer Karl Schönhals

Kesselstadt
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Das diesjährige Patronatsfest nutzte die Kesselstädter St. Elisabethgemeinde zur Erinnerung an den 100. Geburtstag ihres beliebten Seelsorgers Pfarrer Karl Schönhals, der im Jahr 2002 nach über vierzigjährigem Wirken 80-jährig noch im aktiven Dienst verstarb.

Anzeige

einnerungschenh_az.jpg

einnerungschenh_az1.jpg

einnerungschenh_az2.jpg

In seine Zeit fiel die seelsorgliche Aufbauarbeit im neu entstehenden aufstrebenden Wohngebiet der Hanauer Weststadt, der Bau der St. Elisabeth-Kirche mit freistehendem Turm im Jahr 1964 und der Umbau des früheren Missionshauses mit Kapelle als Gemeindehaus, das heute den Namen von Pfarrer Karl Schönhals trägt.

In sehr beeindruckenden Beiträgen fassten Hans Burster und Ludwig Borowik vom Pfarrgemeinderat die sehr persönlichen gesammelten Beiträge einzelner Zeitzeugen zusammen. Eine kleine Ausstellung mit Fotos und Gegenständen aus dem Nachlass rundete die Veranstaltung ab. Einen hervorragenden Rahmen für die Würdigung des Lebenswerkes von Pfarrer Karl Schönhals - selbst ein großer Liebhaber und Förderer von Musik in Klassik und Kirche - bot das diesjährige Kammerkonzert mit Werken von Domenico Cimarosa, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Cellist Heinz Wunsch, langjähriger Weggefährte von Pfarrer Schönhals, erinnerte musikalisch mit Kantor Dr. Krystian Skoczowski und weiteren Instrumentalisten an dessen Wirken. Sein Nachfolger Dechant Andreas Weber würdigte besonders das liturgische Erbe im Vollzug der Eucharistie im vom II. Vatikanischen Konzil geprägten Kirchenraum der großen St. Elisabethkirche.

Foto: Musiker mit Pfarrgemeinderäten Ludwig Borowik, Hans Burster und Dechant Andreas Weber und Weggefährte Heinz Wunsch (von rechts) würdigten das Wirken von Pfarrer Karl Schönhals am Patronatsfest der Heiligen Elisabeth.

Foto: Reges Interesse fand die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Pfarrer Karl Schönhals

Foto: Hans Burster (Foto links) mit den Musikern im Hintergrund bringt mit Ludwig Borowik gesammelte Lebenszeugnisse von Zeitgenossen zu Gehör.