Frischekur für Metall: Umzäunung an Schloss Philippsruhe wird saniert

Kesselstadt
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Es ist ein ungewohnter Blick, der sich den Bürgerinnen und Bürgern aktuell entlang der Landstraße aktuell präsentiert. Denn: Ein Großteil der Zaunanlage von Schloss Philippsruhe wurde demontiert. Grund hierfür ist der Umstand, dass die historischen Staketenzäune aktuell saniert werden.

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Zu bewältigen sind am Ende rund 330 Meter der Zaun- und Toranlage entlang der Langstraße. Der dort angebrachte Staketenzaun besteht aus insgesamt 45 Feldern mit einer individuellen Länge zwischen 2,5 bis 7,2 Metern und insgesamt drei Toranlagen, von denen zwei bereits saniert wurden. "Das Metall der Zäune ist mitunter korrodiert, außerdem fehlen an einigen Stellen bereits die Spitzen", erläutert Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD). Der Eigenbetrieb Immobilien- und Baumanagement (IBM) hat daher umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeschrieben.

Neben den Metallarbeiten sollen auch die Sandsteinpfosten- und Brüstungen aufbereitet werden. "Für die anfallenden Steinmetzarbeiten bereiten wir aktuell eine Ausschreibung vor", erläutert Weiss-Thiel.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2023 an. Rund 650.000 Euro wird die Sanierung der Umzäunung kosten, wobei die Stadt auf etwa 250.000 Euro an Fördergeldern seitens der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien zurückgreifen kann.

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Der Zahn der Zeit nagt an der Umzäunung von Schloss Philippsruhe. Korrosion hat das Material angegriffen, außerdem fehlen an vielen Stellen bereits die charakteristischen Spitzen an der Oberseite.

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Die Umrandung des Schlosses wirkt ohne die 330 Meter Zaun- und Toranlagen reichlich leer. Zeitgleich zeigt die Demontage deutlich auf, dass auch die Sandsteinpfosten dringend sanierungsbedürftig sind.