Sternsinger unterwegs: 10 Gruppen, 325 Wohnungen, über 50 Teilnehmer

Kesselstadt
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Zehn Gruppen – mehr als 50 Kinder und Jugendliche der St. Elisabeth-Gemeinde in Kesselstadt besuchten mit weiteren erwachsenen Begleitern, darunter etwa 15 Jugendliche, die früher selbst Könige waren, etwa 320 Familien und Wohnungen in Hanau-Kesselstadt, der Weststadt, im Musiker-Viertel, auf der Hohen Tanne, in Mittelbuchen und  viele auch in Maintal-Wachenbuchen.

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Unter dem Motto: „Kinder stärken – Kinder schützen in Indonesien und weltweit“ brachten sie den Segen Gottes in die Häuser und sammelten Geld für gesunde Ernährung, Schulbildung und medizinische Versorgung für Kinder - diesmal besonders für Friedens-Projekte bei jungen Leuten in Indonesien  – aber auch für rund 1.800 andere  Projekte weltweit.

Die Elisa-Band der Pfarrgemeinde hatte den Aussendungsgottesdienst zusammen mit Dechant Andreas Weber, Kaplan Philipp Schöppner und den Sternsingern farbenfroh und lebendig gestaltet. Der Sternsinger Luca Herget  erschloss der Gemeinde in freier Rede den  Sinn und die Hintergründe der diesjährigen Aktion und spannte, ausgehend von der biblischen Geschichte der Weisen aus dem Morgenland, den Bogen zur Sehnsucht der Menschen unserer Zeit. Die Jahr für Jahr steigende Anzahl der Familien, die vorab den Besuch der Sternsinger erbaten, erfreut nicht nur  Gemeindereferentin  Margit Lavado, die mit ihren Helferinnen wieder eine große logistische Aufgabe zu meistern hatte, sondern auch die kleinen  und großen Könige selbst, die engagiert bei der Sache waren.  Viele auch zum ersten Mal.

Zu Fuß oder mit dem PKW ging es  nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindesaal bei wechselhaftem Wetter – der Regen am Morgen wich Sonnenschein am Nachmittag - von Haus zu Haus. Dabei erlebten die Gruppen ganz Unterschiedliches, häufig wurden sie auch in Wohnungen in der Nachbarschaft der besuchten Haushalte eingeladen.  Wo wegen des Weihrauchs ein Rauchmelder losging, wussten die Sternsinger sich diesmal auch sehr schnell zu helfen. So  stand am Beginn der Besuche die Frage: „Kann unser Weihrauch in ihrer Wohnung einen Rauchmelder auslösen?“ Entsprechend viel oder wenig Weihrauchkörnchen kamen nach Klärung dieser Frage dann in das mitgebrachte Fass. Mancher Bewohner nutzte die Gelegenheit sogar augenzwinkernd  zu einem Rauchmeldertest.

Seit 1984 sammeln die Jugendlichen von St. Elisabeth bereits als Sternsinger. Da sammelt sich neben Freude auch Erfahrung an, auch mit Rauchmeldern.... Wie hoch der diesjährige Erlös der Aktion sein wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Sternsinger hatten auch vorher schon  gesungen und gesammelt, zum Beispiel in Seniorenheimen, wo sie erfahrungsgemäß mit großer Freude erwartet wurden.

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