Pfarrer Andreas Weber begrüßte die Narrenschar mit einigen Anekdoten aus dem Pfarralltag „Was du heute kannst erleben, kann dir morgen keiner geben!“ Protokoller Ludwig Borowik spannte in seinem kritischen Rückblick auf das Gemeindeleben der vergangenen Jahre einen Bogen von den Erlebnissen in der Nach-Corona-Zeit bis zum Hineinwachsen in die neue Großpfarrei - gespickt mit vielen lustigen Ereignissen aus dem Leben der Pfarrei.  – Als Chirurg begeisterte Fastnacht-Urgestein Johannes Buchfelder trotz manch blutigem Misserfolg und tröstete das lachende Publikum mit dem gemeinsam gesungenen Refrain „Wenn ein Schnitt daneben geht, dann hilft nur noch beten!“ Unter viel Gelächter berichtete er später auch noch von seinen Erlebnissen als Vogelkundler. Pfarrer Andreas Weber stieg noch einmal als Seelenkosmetiker mit vielen praktischen Tipps zur Verschönerung von „Innen und Außen“ in die Bütt: „Freude haben, Freude machen, Freuen, Beten, Singen, Lachen ist Kosmetik für die Seelen. Dringend möchte‘ ich sie empfehlen. Denn: Gott schuf die Seelen schön. Schön möchte er sie wiedersehn!“

Urkomisch auch die Erlebnisse von Fischer Hein beim Angeln - nicht nur von Fischen - vorgetragen von  Klaus Rodemann, mit immer neuen Beiträgen seit Jahrzehnten mit auf dem Programm der Pfarrfastnacht. Auch sein Bericht „Als Mann über Siebzig“ ließ kein Auge trocken und sprach auch die jungen Besucher im Hinblick auf die „schönen Siebziger“  an.

Eine echte dreifache Kesselstädter Rakete durch das Publikum forderten Nathalie Neidhardt und Simon Buchfelder für ihr in bestem Fränkisch vorgetragenem Musiktheater eines jungen Goldenen Hochzeitspaares heraus: „Mir zwoa g‘hörn z‘samm‘n“. Da wurden erneut viele Tränen gelacht. Nathalie Neidhardt berichtete später als „Frau auf Diät“ mit viel Erfahrung von ihren erfolglosen Versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren und bewies, kräftig und korpulent geblieben,  umso mehr Freude am Leben.

Mit dem Vortrag des „Agenten des Traumschiffs St. Elisabeth“  von Hans Burster kam das Programm zum Höhepunkt. Mit Schalk und  Humor gewährte er tiefgründige Einblicke  auf der Reise der Santa Elisabeth durch die Meere der Pfarrei – auch im Hinblick auf den „Flottenverbund mit den anderen Schiffen der zukünftigen Großpfarrei“. Hans Burster moderiert die Kesselstädter Pfarreifastnacht seit vielen Jahren als echt Kesselstädter Original und Stimmungskanone (Mitglied im Ortsbeirat und Pfarrgemeinderat). Mit einem  eigens geschaffenen Schlager zum Mitsingen: „E Schöppche Milde, e Schöppche Herbe…“ bewies sich Burster unter Gitarrenbegleitung seines Sohnes Klaus Burster auch als Sänger und brachte das Publikum in Stimmung.

Mit einem großen Finale ließ Conferencier  Burster die Beiträge  nochmal Revue passieren, bevor der mit Schunkeln und Mitmachtänzen aufgelockerte Abend mit gemeinsamem Gesang und flotten Tanzmelodien bis tief in die Nacht ausklang.

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Die Stimmung war fulminant in der Narrhalla von St. Elisabeth.

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Eine Augenweide: Die Verkleidungen (Nathalie Neidhardt) vor und nach der Diät.

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Moderierte den Abend: Das Kesselstädter Original und Stimmungskanone Hans Burster (links) mit Kollegin Nathalie Neidhardt.


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