Kesselstädter Kirchplatz: Johannesfeuer bis tief in die Nacht

Veranschaulichung der Predigt und Feuersegnung: Bild des Isenheimer Altars, die Axt zum Ausspruch des Täufers: „Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt!“ (Lukas 3), der Original-EM-Fußballund der Schüler Johannes mit dem Schreibtäfelchen des Zacharias an seinem Namenstag.

Kesselstadt
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Bei Sonnenuntergang feierte die Kesselstädter St. Elisabeth-Gemeinde am Geburtsfest der Heiligen Johannes des Täufers den längsten Tag und die kürzeste Nacht unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz mit zahlreichen Gläubigen.

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Unter Leitung von Kantor Dr. Krystian Skoczowski waren  auch der Kirchenchor und die Schola im Einsatz.  An Orgel und Violine begleitete  wieder das Duo Klaus Klisch und Franz Mende bei den Gesängen am Feuer.

Bei Einbruch der Dunkelheit entzündeten die Jugendleiter das Johannesfeuer zur Segnung. Die Feuer-Rufe der Gläubigen  nannten die Kräfte der Natur  und priesen Gott als Schöpfer. Dechant Andreas Weber erinnerte an die Anziehung und Bedeutung  des Feuers in vielen Facetten in Verbindung zur  Person Johannes des Täufers, der als Vorläufer von Jesus Christus bis auf den heutigen Tag hohe Verehrung erfahre. „Auch an Pfingsten kam der Heilige Geist in Feuerzungen auf die Gläubigen herab und schenkte der Kirche ihre Geburtsstunde. Feuer und Flamme sein für den Glauben - bleibt auch heute aktuell: Mit Begeisterung für den Glauben brennen und andere anstecken!“, so Weber. Mit einem Bild des Isenheimer Altars erinnerte er an einen Besuch der Messdiener in Colmar: „Das berühmte Grünewald-Gemälde, das wir dort im Museum Unterlinden sahen, zeigt Johannes den Täufer unter dem Kreuz: Wie ein Wegweiser zeigt Johannes mit großem Finger auf Jesus: Seht das Lamm Gottes. Wegweiser sein:  Ein schönes Bild für die Jugendarbeit!“  - ergänzte Dechant Weber und freute sich mit dem Messdiener Johannes, der an seinem Namenstag  mit einem Schreibtäfelchen auf den Vater Zacharias hinwies: Er hatte damals bei der Geburt den Namen seines berühmten Sohnes auf diese Weise bekannt gegeben. Auf dem Schreibtäfelchen stand der Name Johannes. Mit einem Original-Fußball der Europameisterschaft erinnerten die Messdiener an die Begeisterung für den Sport und die Wichtigkeit der Regeln, aber auch an das gute und frohe Miteinander der vielen Nationen im vereinten Europa - in Vielfalt.

Viele blieben unter freiem Himmel bei gutem Wetter und mit Abend- und Volksliedern noch lange - bis nach Mitternacht  - am Feuer zusammen. Kühle Getränke und kulinarischen Köstlichkeiten vom Grill hielt die Generation E, die Gruppe junger Erwachsener,  mit dem Pfarrgemeinderat bereit.

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Das Johannesfest auf dem Kesselstädter Kirchplatz.

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Veranschaulichung der Predigt und Feuersegnung: Bild des Isenheimer Altars, die  Axt zum Ausspruch des Täufers: „Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt!“ (Lukas 3), der Original-EM-Fußballund der Schüler Johannes mit dem Schreibtäfelchen des Zacharias an seinem Namenstag.


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