Der Gemeindeausflug der Kesselstädter St. Elisabeth-Pfarrei - seit vielen Jahren unter der bewährten Federführung von Pfarrgemeinderatsmitglied Hans Burster - führte die Teilnehmer zum Bayerischen Staatsbad Bad Brückenau und nach Petersberg bei Fulda.
Nach einem feierlichen Morgengottesdienst in der heimischen Kirche startete der Bus mit fünfzig erwartungsvollen und froh gestimmten Teilnehmern Richtung Bad Brückenau. Um für das anstehende Programm nicht nur geistig, sondern auch körperlich gekräftigt zu sein, wurde auf dem Weg dorthin eine Rast eingelegt, wo man ein von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats vorbereitetes Sektfrühstück genoss. Gut gelaunt und gestärkt ging es dann zum ersten Zielort Bad Brückenau.
Bei der Führung durch den gepflegten Kurpark dieses Kurortes mit zahlreichen klassizistischen Gebäuden konnten die Gemeindemitglieder nachvollziehen, warum der Bayerische König Ludwig I. sich damals so gerne hier aufgehalten hat. Natürlich wurden auch die fünf Heilwasser kurgastgerecht versucht. In der Überzeugung, dass man mit dem Heilwasser von Bad Brückenau dem Köper etwas Gutes getan hat, fuhr die Gruppe weiter nach Petersberg bei Fulda.
Als im achten Jahrhundert die Christianisierung Deutschlands durch Bonifatius begann, entstanden im Umland von Fulda viele Klöster und Kirchen. Einer dieser Orte, auf einer Anhöhe in Petersberg, wurde als Grabesstätte der Kirchenheiligen Lioba bekannt und ist der wichtigste Kirchenbau mit historischen und kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten in der Umgebung von Fulda. Nach einer von Pfarrer Andreas Weber in der Kirche St. Peter zelebrierten Andacht und einer anschließenden Besichtigung der Krypta mit den ältesten Wandmalereien nördlich der Alpen kehrten die Ausflügler vor Beginn der Heimreise noch in einer Gaststätte im benachbarten Ortsteil von Petersberg in Margretenhaun ein, wo sie auch die dortige alte Wehrkirche besichtigten.
In gelöster Atmosphäre traten alle mit vielen positiven Eindrücken versehen die Rückreise an: In Vorfreude auf das Ziel des kommenden Jahres ging der Dank an Reiseleiter Hans Burster.





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