Jugendzentrum Kesselstadt: Große Lösung angestrebt

Kesselstadt

Über den aktuellen Stand zum Evangelischen Jugendzentrum (JUZ) Kesselstadt berichtete Stadtrat Axel Weiss-Thiel  in der  Ortsbeiratssitzung Weststadt.

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Seitens der evangelischen Kirche besteht die Notwendigkeit, ihre Gebäude und Grundstücke in der Helmholtzstraße zu veräußern. Hiervon tangiert ist auch das Gebäude des JUZ, dessen Bestand finanziell noch bis Ende 2017 abgesichert ist. Eine weitergehende Lösung könne nur in gemeinschaftlicher Kooperation zwischen der Stadt Hanau und der evangelischen Kirchengemeinde gefunden werden, sind sich Stadt und Kirche  einig. Im partnerschaftlichen Dialog fanden hierzu in der Vergangenheit immer wieder Gespräche zwischen Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß,  Pfarrerin Ute Engel, Stadtrat Axel-Weiss-Thiel sowie kirchlichen und kommunalen Vertreterinnen und Vertretern statt. Deutlich wurde, dass eine kleine, isolierte Lösung für das JUZ nicht zielführend ist.  Nunmehr zeichne sich eine große Lösung in Verhandlungen mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V., der evangelischen Kirche und der Stadt Hanau ab, gab Weiss-Thiel im Ortsbeirat bekannt.

Es bestehe Konsens, dass ein Gemeinschaftsprojekt dieser drei großen sozialen Institutionen  den Bedarfen der Weststadt im Bereich sozialer Wohnungsbau, Jugendarbeit und inklusiver Betreuung von Menschen mit Handicap gerecht werden könne. Neben Überlegungen zum Bau einer Tagesstätte und Räumlichkeiten für die Jugendarbeit seien auch generationenübergreifende Wohnangebote im Blick. Zur Überprüfung, ob die innovative Projektidee unter vernünftiger Preisgestaltung umgesetzt werden kann,  sind nach Aussage des Stadtrats im Januar Begehungen in der Weststadt anberaumt, um erste baurechtliche Rahmenbedingungen zu klären. Parallel finden bilaterale Gespräche zwischen den einzelnen Verhandlungspartnern statt. Sobald ein für alle drei Verhandlungspartner zufriedenstellendes Ergebnis erzielt sei, werde über den Sachstand erneut im Ortbeirat berichtet. Stadtrat Weiss-Thiel ist sich jedoch sicher, dass zusammen mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig und der evangelischen Kirchengemeinde Kesselstadt  ein Weg gefunden wird, in der Weststadt auch nach 2017 Jugendarbeit in attraktiven Räumlichkeiten  zu gestalten. Eine enge Verzahnung mit dem Weststadtbüro und dem durch Pfarrerin Engel neu zu konzeptionierenden Stadtteilmanagement sei geplant. In diesem Prozess, so Weiss-Thiel, werde der Ortsbeirat  eine wichtige Rolle einnehmen.


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