Hanau: 6.000 Quadratmeter Wald in Flammen

Großauheim
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Kräfte von Feuerwehr und Polizei waren am Donnerstag ab 11.40 Uhr wegen eines Waldbrandes im Bereich der Bundesstraße 8 zwischen Wolfgang und Kahl im Einsatz; eingebunden war auch ein Polizeihubschrauber. Darüber hinaus wurden die Zugänge und Zufahrten zum Waldgebiet gesperrt; eine Fläche von etwa 6000 Quadratmeter brannte.

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Einsatzbericht der Feuerwehr Langenselbold:

Am Donnerstagmittag wurde das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Langenselbold zur Unterstützung bei einem Waldbrand nach Hanau-Großauheim alarmiert. Im Wald zwischen der B8 und der A45 südöstlich des Neuwirtshauses brannte das Unterholz an mehreren Stellen auf einer Gesamtfläche von etwa 6000 qm. Das Langenselbolder Tanklöschfahrzeug war bei der Durchführung eines Pendelverkehrs eingesetzt. Mit insgesamt 10 Tanklöschfahrzeugen wurde Wasser aus dem Industriegebiet Wolfgang an die Einsatzstelle verbracht. Insgesamt waren sieben Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften eingesetzt.

Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten mit dem so genannten Bambi Bucket. Für die Dauer der Löscharbeiten waren alle Zugänge zum Wald für Spaziergänger abgesperrt. Durch die Feuerwehren aus Hanau und Karlstein wurden Drohnen eingesetzt, um die Einsatzstelle zu überfliegen und die Brandstellen mit einer Wärmebildkamera zu kontrollieren.

Die Feuerwehr Langenselbold konnte gegen 16 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten war der Einsatz für die Selbolder Floriansjünger gegen 16:45 Uhr beendet. Die Nachlöscharbeiten durch die Feuerwehren aus allen Hanauer Stadtteilen werden vermutlich bis spät in den Abend andauern.

Einsatzbericht der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg:

Am Mittwochnachmittag rückte kurz vor 12:00 Uhr, die Feuerwehr Kahl aus zu einem Waldbrand im bayrisch - hessischen Grenzgebiet. Da in der Anfangsphase nicht klar war, wo denn überhaupt die genaue Einsatzstelle sich befindet, wurde ein Sammelraum im Bereich eines Parkplatzes an der B8, kurz für Hanau-Neuwirtshaus, eingerichtet. Auch wurde kurze Zeit später, die Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zur Erkundung aus der Luft, nachalarmiert. Als das Feuer lokalisiert war, stellte sich heraus, dass es sich ähnlich wie bei dem letzten Waldbrand in Alzenau, um drei verschiedene Brände handelte! Sofort wurden weitere Kräfte nachalarmiert, unter anderem ein Tanklöschfahrzeug 20/40 SL der Feuerwehr Stadt Alzenau. Nach mehreren Stunden wurden die ersten Kräfte aus Alzenau und Karlstein, gegen 16:00 Uhr, aus dem Einsatz entlassen. Die Feuerwehr Kahl verblieb noch etwa bis 17:30 Uhr dort im Einsatz. Zur Brandursache und Schadenhöhe können wir keinerlei angaben machen. Die hessische Polizei hat hier die Ermittlungen entsprechend aufgenommen.

Fotos: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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