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Damit erfährt die dortige Urnen-Kammerwand nach 2017 bereits ihr zweite Erweiterung.

"Wir kommen so der ständig steigenden Nachfrage nach Einäscherungen als Begräbnisart nach", sagt Stadtrat Thomas Morlock. Nach seinen Worten machen die Feuerbestattungen mittlerweile fast 80 Prozent aller Begräbnisse in Hanau aus. Die Kolumbarium-Erweiterung kostet den städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) rund 75.000 Euro. In jeder der 64 Kammern können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden. "Da die Kapazität dort erschöpft war, mussten wir nach drei Jahren bereits wieder erweitern", erläutert HIS-Leiter Markus Henrich. Alle Urnengrabkammern des Klein-Auheimer Kolumbariums sind aus Betonstein gefertigt, der eine Anmutung wie Sandstein hat. An den Kammern lässt sich außen ein wenig Grabschmuck auf einem kleinen Podest abstellen.

Die ersten Urnenkammern auf Hanaus städtischen Friedhöfen entstanden 2010 in Klein-Auheim. Mittlerweile gibt es weitere auf dem Hauptfriedhof, dem Kesselstädter Friedhof, dem Waldfriedhof Großauheim, in Steinheim-Süd und in Mittelbuchen. Wer sich für ein zwanzigjähriges Nutzungsrecht in einem Kolumbarium entscheidet, zahlt gemäß Hanauer Friedhofs-Gebührensatzung derzeit 2645 Euro.

Foto: Im Kolumbarium des Klein-Auheimer Friedhofs sind 64 weitere Urnenkammern hinzugekommen.

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