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Jacqueline Wild aus Dreieich und Stella Berker aus Ober-Roden (Rödermark) repräsentieren das Gremium nach außen und leiten die Sitzungen. Die frisch gekürten Vorstände werden begleitet von Emily F. Schmidt aus Jügesheim (Rodgau), die als interessierte Jugendvertreterin die Vorstandsarbeit kennenlernen möchte. Zusammen mit den beiden Dekanatsjugendreferenten Boris Graupner und Carsten Preuß bereiten die drei Ehrenamtlichen die Sitzungen der EJVD vor.

Neuaufstellung nach Dekanatsfusion

Nach der Fusion der beiden Nachbardekanate Dreieich und Rodgau zum Jahreswechsel entwickelten die bisherigen Dekanatsjugendvertretungen ein Arbeitsmodell für die Zukunft. Dieses sieht aktuell zwei regionale Jugendvertretungen vor, die sich unter der Leitung des neu gewählten Vorstands drei- bis viermal pro Jahr zu einer Gesamtsitzung treffen. So ist einerseits gewährleistet, dass die Kontakte vor Ort und die bestehende lokale Arbeit fortgeführt werden. Andererseits wird der Weg freigemacht, um in dem großen fusionierten Dekanat zusammenzuwachsen.

Aufgaben der Evangelischen Jugendvertretung im Dekanat

Die Evangelische Jugendvertretung im Dekanat Dreieich-Rodgau (EJVD) befasst sich mit allen Angelegenheiten der Arbeit mit, von und für Kinder(n) und Jugendliche(n) auf Dekanatsebene. Das Gremium berät die Dekanatssynode und den Dekanatssynodalvorstand in allen Fragen, die junge Menschen und ihre Familien betreffen. Es plant und koordiniert die laufende Arbeit mit dieser Zielgruppe, verwaltet die hierfür bereitgestellten Sachmittel und Räume im Rahmen der Beschlüsse des Dekanatssynodalvorstandes, verteilt die zweckgebundenen kirchlichen und staatlichen Zuschüsse und macht Vorschläge bei der Aufstellung des Haushaltsplans. Die EJVD nimmt Stellung zu kirchlichen und politischen Fragen der Jugendhilfe und handelt für den Jugendverband selbständig im Auftrag des Dekanats.

Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden

„Damit diese Formulierungen mit Leben gefüllt werden und Gestalt annehmen, braucht es aus vielen Gemeinden und Gruppen gewählte Mitglieder“, erläutert Boris Graupner. „Deshalb sollen – wenn möglich –  aus allen Kirchengemeinden und übergemeindlichen Gruppen eines Dekanats Menschen, mehrheitlich unter 27 Jahre, für jeweils zwei Jahre in die EJVD delegiert werden“, führt der Dekanatsjugendreferent aus. „Wir fahren zweimal im Jahr zum Landestreffen aller Jugendvertretungen, organisieren eigene Veranstaltungen, tauschen uns über aktuelle Probleme aus und kümmern uns um alle Belange der Kinder und Jugendlichen in ‚unserem Dekanat‘, ergänzt sein Kollege Carsten Preuß und betont abschließend: „Aktionen und Spaß kommen auf keinen Fall zu kurz – was genau läuft, wird von den beteiligten Jugendlichen selbst entschieden!“

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