Stadtteiltreffen-Klein-Auheim: Verkehrssicherheit als Schwerpunktthema

Klein-Auheim
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Das Rufbussystem (On Demand) wird im Juli 2022 um drei elektrisch betriebene Fahrzeuge der Hanauer Straßenbahn (HSB) ausgeweitet.

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Die Renaturierung des Hellenbachs soll im Unterlauf zwischen Schöpfwerk und Mündung in den Main-Altarm vollendet werden. Die Baugenehmigung für die Seniorenwohnanlage "Im Mühlfeld" wurde erteilt. Die Jugendarbeit im Stadtteil soll 2022 weiter ausgebaut werden. – Das waren die wichtigsten Informationen von Bürgermeister Axel Weiss-Thiel und Stadtrat Thomas Morlock sowie weiterer städtischer Fachleute beim Stadtteiltreffen mit dem Ortsbeirat Klein-Auheim.

Weiss-Thiel informierte darüber, dass die evangelischen Kirchengemeinde Klein-Auheim und Steinheim die gemeinsame Stelle für die Jugendarbeit aufgestockt haben und in beiden Stadtteilen Räume und Außengelände zur Verfügung stellen.  Unklar bleibe, ob der Alte Schlachthof wieder genutzt werden könne, da die Stadt diese Immobilie wegen Raummangels weiterhin für die Arbeit von Kindertagesstätten und Eugen-Kaiser-Berufsschule im Stadtteil zur Verfügung stelle.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass aktuell für Kinder drei neue Plätze in der Familientagesbetreuung hinzugekommen seien. Diese sei somit auf 41 Plätze angewachsen. Die Stadt bietet darüber hinaus 136 Kita-Plätze, freie Träger 252. Der Kita-Versorgungsgrad im Stadtteil betrage bei den Null- bis Dreijährigen 34 Prozent, bei den Drei- bis Sechsjährigen 94 Prozent und bei den Sechs- bis Zehnjährigen 22 Prozent.

Zum Thema Rufbus führte Stadtrat Morlock weiter aus, dass die HSB noch in diesem Jahr für die drei neuen Elektrofahrzeuge die Lade-Infrastruktur auf ihrem Betriebshof schaffe. Ein externer Dienstleister betreibe den On-Demand-Verkehr, die Ausschreibung sei erfolgt. In den ersten Monaten des Jahres 2022 verstärkten die drei neuen Rufbusse zunächst den schon bestehende "Hopper"-Verkehr vom Kreis Offenbach über Klein-Auheim zum Hauptbahnhof – und umgekehrt.

Morlock setzte die Ortsbeiräte davon in Kenntnis, dass die Sanierung der denkmalgeschützten Auheimer Brücke weiter auf sich warten lasse. 2022 finde wieder eine Brückenhauptprüfung statt. Rad- und Fußverkehr sei derzeit über die Brücke unter ihr gewährleistet.

Die Beleuchtung des Fuß- und Radwegs auf dem Maindamm mit rund 30 Solarlampen sei zwischen Lidl-Markt und Auheimer Brücke grundsätzlich möglich. Die nötigen rund 210.000 Euro dafür, die Steuerungstechnik mit eingerechnet, stünden aber nicht zur Verfügung, meinte er mit Blick auf einen entsprechenden Ortsbeiratsbeschluss.

Um die Verkehrssicherheit auf dem Speckweg in der Nähe des Reiterhofs zu verbessern, will die städtische Straßenverkehrsbehörde weiter Verkehrszeichen mit Tempolimit 20 und Hinweisen auf eine Gefahrenstelle aufstellen lassen, weil Reitende und Pferde diese Straße kreuzen. Damit kommt die Stadt einem Ortsbeiratsbeschluss nach. Das gilt auch für zwei neue, schon aufgestellte Ruhebänke am Tistrasee.

Ablehnend beschied die Stadt hingegen den Ortbeiratswunsch nach Bodenschwellen an der Kreuzung Zum Flurkreuz/Zum Goldacker, wo Kinder auf einem Bolzplatz spielen. Das sei für Menschen auf zwei Rädern zu gefährlich und beeinträchtige Rettungsdienste im Einsatz sowie den landwirtschaftlichen Verkehr, heißt es im Rathaus. Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen sollen stattdessen auf die spielenden Kinder hinweisen.

Stadtrat Morlock stellte einen vom Regierungspräsidium zu genehmigenden Verkehrsversuch in Aussicht, um der Dauer-Verkehrsproblematik in Mainzer Straße und Obergasse Herr zu werden. Der Ortsbeitrat schlägt vor, den Umgehungsverkehr umzuleiten, teilweise nur Einbahnverkehr zuzulassen oder am Bahnübergang versenkbare Poller auf der Fahrbahn anzubringen.

Der Stadtrat informierte auf Anfrage des Ortsbeirats darüber, dass der Stadtteilladen aktuell geschlossen bleibe. Statt einer Wiedereröffnung sei ein individuelles Servicekonzept für mobilitätseingeschränkte Menschen geplant. Die Erfahrung zeige, dass die Leistungserbringung in Stadtteilläden um 50 Prozent teurer sei als eine zentrale Lösung.

Zu Beginn des Treffens gab Bürgermeister Weiss-Thiel Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung in Klein-Auheim bekannt. Danach lebten zum Stichtag 30. September 7.876 Menschen mit Hauptwohnsitz im Stadtteil – und mit fünf mehr als 2020.



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