Zeitzeugen berichten: Flüchtlinge und Vertriebene in Klein-Auheim

Klein-Auheim

Durch die Bombardierungen von Hanau und Umgebung kamen schon in den letzten Kriegsjahren obdachlos gewordene Familien nach Klein-Auheim.

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Ab 1945 kamen die ersten Flüchtlinge in den Ort und wurden in den Häusern der Klein-Auheimer einquartiert. Die ganz große Welle aber kam Anfang 1946 mit der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei. Die Neuankömmlinge erhielten 100 Reichsmark für erste Besorgungen und Bezugsscheine für Hausratartikel. Unterkünfte wurden als Baracken und später als Wohnblocks gebaut. Bis 1960 lebten im Ort 4.365 Einheimische und 1.374 Flüchtlinge und Vertriebene.

Vor allem in der Anfangszeit gab es viele Probleme mit der Versorgung, aber auch im Zusammenleben der Einheimischen mit den Neubürgern. Über diese Zeit sollen die Zeitzeugen berichten. Zeitzeugen sind die Menschen, die als Ansässige mit den Vertriebenen zusammen leben mussten und natürlich die Vertriebenen selber, die keinen einfachen Anfang in einem völlig fremden Ort fanden.

Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim lädt ein zum Zeitzeugentreffen am

Donnerstag, dem 11. Mai

um 16 Uhr

im Museum im RadWerk, Gutenbergstr. 7

Wichtig wären auch Fotos aus dieser Zeit, die archiviert werden können. Die Gesprächsbeiträge werden aufgenommen, abgeschrieben und später veröffentlicht.

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