Jung-Elch Herbert wird wohl immer etwas hinken

Klein-Auheim

Jung-Elch Herbert ist mit seinem Zwillingsbruder Hägar im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim in ein neues Gehege umgezogen. Der Beinbruch bei Herbert ist inzwischen gut verheilt, allerdings wird der Elch vermutlich immer etwas hinken. Das Tier einzuschläfern, ist im Tierpark allerdings inzwischen kein Thema mehr.

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elchherbert titelwolf spaziergHerbert hatte sich im Juni dieses Jahres ein Bein gebrochen und musste anschließend operiert werden. Sein Zustand war lange Zeit kritisch, der Heilungsverlauf war zunächst nicht wie erhofft. Mit der Zeit hat sich Herbert allerdings immer besser entwickelt und ist inzwischen über den Berg. Herberts Mutter, Elchkuh Johanna, starb Anfang September überraschend an einer Magen-Darm-Erkrankung mit Infektion durch Umweltkeime.

Am 16. Oktober wurden Herbert und Hägar nun narkotisiert und in ihr neues Gehege mit Unterstand, dem kleinen Gehegeteil der Elche Aimee und Dino, gebracht. Die Aktion fand am frühen Vormittag statt, nachdem Tierarzt Thomas Geilhof sich das Beinchen von Herbert erneut angeschaut hatte. Der Beinbruch ist laut Tierarzt zwar nicht optimal verheilt, den Genesungsverlauf hätten sich alle etwas anders gewünscht. Aber Herbert scheint keine oder kaum Schmerzen zu haben und die Kallusbildung um die Bruchstelle wird in den nächsten Wochen weiter zurückgehen.

Es ist gut, dass der Elch das Bein jetzt mehr belastet, das neue Gehege bietet dafür optimale Gelegenheit. Herbert wird auch von seinem Bruder Hägar vermehrt zu Bewegungsspielen animiert, was eine gute Reha-Maßnahme darstellt. Allerdings wird ein Hinken sehr wahrscheinlich für immer zurück bleiben. Positiv ist, dass Herbert eher ein ruhiger Vertreter seiner Art ist und nicht so ein Haudegen wie sein Vater Jalle, der vor allem während der Brunft für viel Aufsehen sorgt. In den nächsten Wochen wollen die Verantwortlichen im Wildpark versuchen, die Jungelche mit der alten Elchkuh Aimee und eventuell auch dem alten Elchbullen Dino zu vergesellschaften.

Auch die Polarwölfe Inuq, Aslan und Monja tauschten an diesem Tag im Wildpark ihr Revier mit den drei europäischen Wölfen Roy, Siegfried und Hagen. Die Europäer wurden narkotisiert. Ausbrecherkönig Roy, dem die ganze Sache natürlich keinesfalls gefiel, sorgte für viel Spannung, da er immer wieder dem Narkosepfeil entwischte. Letztendlich lagen alle drei Jungs aber schlafend in den Umzugsboxen und wurden in ihr neues Gehege verbracht. Inuq, Aslan und Monja, die drei Handaufzuchten aus 2011, wurden von der Biologin in ihr neues Gehege geführt. Beide Rudel sind jetzt natürlich sehr aufgeregt, denn der Umzug ging ja nicht freiwillig über die Bühne, sondern wurde durchgeführt, um letztendlich für mehr Ruhe zwischen den verfeindeten Polarwölfen zu sorgen. Bei den drei alten Polarwölfen Ayla, Scott und Khan hat der Umzug schon für die entsprechende Ruhe gesorgt. Die Anfeindungen am Gehegetrennzaun sind Geschichte – und die drei Europäer wirken wie gewünscht beruhigend als Pufferzone.

Zu guter Letzt wurden am 16. Oktober auch noch erfolgreich die acht Luchse geimpft.

 

 


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