„Gehört zu Mittelbuchen wie das Obertor“

Mittelbuchen

„Christina Gimplinger gehört zu Mittelbuchen wie das Obertor.“ Diesen Vergleich hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky in einer Feierstunde benutzt, in welcher er der 72-Jährigen an diesem Montag den Landesehrenbrief überreichte.

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Wie sich Gimplinger nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern insbesondere im „äußerst rührigen“ Mittelbücher Heimat- und Geschichtsverein seit Jahren engagiere, das sei „aller Ehren wert“. Gimplinger ist gebürtige Niederländerin, geboren in Winschoten (Provinz Groningen). Früh engagierte sie sich im Hanauer Ausländerbeirat, dem sie seit 2011 mit beratender Stimme angehört. Für die SPD sitzt sie seit 2001 in der Stadtverordnetenversammlung und hat ihre Fraktion seither in unterschiedlichen Ausschüssen, Kommissionen und Aufsichtsräten vertreten. Derzeit wirkt sie im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung. Gimplinger engagiert sich darüber hinaus seit 2011 im Ortsbeirat Mittelbuchen.

Ihr langjährigster ehrenamtlicher Einsatz gilt dem Geschichtsverein im Stadtteil, in dem sie seit 1993 aktiv ist. „Ohne sie wäre der Flohmarkt des Vereins, der zweimal jährlich in der Mehrzweckhalle stattfindet, nicht zu dem Magneten für Käufer und Verkäufer geworden, der er ist“, würdigte der OB Christina Gimplinger.

Die Einnahmen daraus dienen dazu, das Obertor-Museum auszubauen und zu unterhalten. „Damit leisten Christina Gimplinger und der Geschichtsverein einen herausragenden Beitrag zur Stadtteil-Identität“, stellte Kaminsky heraus. Gemeinsam mit dem Verein handele Gimplinger hier getreu dem Goethe-Zitat: „Wer das Gestern nicht kennt, wird das Heute nicht verstehen und das Morgen nicht gestalten.“

Foto: Stadt Hanau


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