Zwei neue Säuleneichen ergänzen das Straßenbegleitgrün

Mittelbuchen
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Den Tag des Baumes hat die Stadt Hanau in diesem Jahr zum 16. Mal begangen. Diesmal wählte der zuständige Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) den Stadtteil Mittelbuchen aus.

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Zwei neue Säuleneichen ergänzen in der Altkönigstraße/Ecke Fichtelgebirgsstraße nun das Straßenbegleitgrün. Beim Pflanztermin hob Stadtrat Thomas Morlock hervor, dass in der Brüder-Grimm-Stadt rund 36.000 Straßenbäume für eine verbesserte Luft- und Lebensqualität sorgen; zusätzlich bestünden etwa 40 Prozent des Stadtgebiets aus Wald.

Mit der aktuellen Baumpflanzung hat HIS nun alle Stadtteile mindestens zweimal bedacht. 2008 war Mittelbuchen zum ersten Mal mit einer Linde auf dem Kirchberg an der Reihe. Da es im nördlichsten Hanauer Stadtteil neben den Spielplätzen, der Kita und dem Friedhof keine klassische Grünanlage gibt, "haben wir einen Standort gesucht, an dem im Bereich Straßenbegleitgrün eine sinnvolle Ergänzung stattfinden kann", so Morlock weiter. Der gewählte Standortvorschlag sei vom städtischen Baumkontrolleur Michael Schenk gekommen.

An der Ecke Altkönigstraße/Fichtelgebirgsstraße steht bereits eine Säuleneiche, so dass die jetzige Ergänzung sinnvoll erschien. HIS hat sich aufgrund der geringen Flächengröße für zwei sehr schmalwüchsige Säuleneichen entschieden. Diese bilden mit dem vorhandenen Baum nun eine attraktive Dreiergruppe. Die Säulen- oder Pyramideneiche Quercus robur ‚Fastigiata Koster‘ wird als mittelgroßer Baum beschrieben, schmal säulenförmig, straff aufrecht wachsend und mit dicht stehenden Ästen, die auch im Alter nicht auseinanderfallen. Sie wird 15 bis 20 Metern hoch, verträgt sommerliche Trockenzeiten auch an Extremstandorten ohne Schaden und ist für innerstädtisches Klima geeignet. Nach dem Anwachsen gilt sie als außerordentlich sturmfest. "Solche Attribute werden in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger", unterstreicht Stadtrat Morlock.

Der "Tag des Baumes" geht zurück auf einen Beschluss der Vereinten Nationen im Jahr 1951. Sie wollten jährlich im April mit Feierstunden bewusst machen, wie wichtig Bäume für den Menschen und die Wirtschaft sind. Als der Gedenktag am 25. April 1952 erstmals in Deutschland begangen wurde, pflanzte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss einen Ahorn im Bonner Hofgarten.

Foto: Stadtrat Thomas Morlock und der Mittelbücher Ortsbeirat beim Pflanzen der beiden Säuleneichen.

Foto: Stadt Hanau

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