„Verlässliche Partner und Netzwerker vor Ort!“

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Vertreterinnen und Vertreter von Hanauer Nachbarschaftsinitiativen und Nachbarschaftsprojekten trafen sich jüngst in den Räumen der Mittelbuchener Nachbarschaftsinitiative zum jährlichen Austausch.

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Bürgermeister Axel Weiss-Thiel begrüßte sie und brachte seine Anerkennung zum Ausdruck. "Seit vielen Jahren sind die Nachbarschaftsinitiativen verlässliche Partner und Netzwerker vor Ort. Sie entwickeln sich inhaltlich kontinuierlich weiter und greifen neue Ideen auf und setzen diese mit großem Engagement um." In einer Welt, die immer unpersönlicher werde und viele Menschen – insbesondere im Alter – auf sich allein gestellt seien, sei die Bedeutung von Nachbarschaftsinitiativen größer denn je, so Weiss-Thiel.

Christine Schäfer stellte sich als kommissarische Abteilungsleiterin der neu gegründeten Abteilung Senioren, Ehrenamt und Vielfalt vor, die auch für die Unterstützung und Förderung der Nachbarschaftsinitiativen und Nachbarschaftsprojekte in Hanau verantwortlich zeichnet. "In Nachbarschafsinitiativen und Nachbarschaftsprojekten engagierten sich in Hanau derzeit mehr als 1800 Menschen und die Tendenz ist steigend. Das ist eine sehr positive Entwicklung, über die wir uns sehr freuen und die wir gerne unterstützen", so Schäfer.

Vertreter/innen verschiedener Initiativen und Nachbarschaftsprojekte (Mehrgenerationenhaus Fallbach, Aktiv in Auheim e.V., Initiative Nachbarschaftshilfe Kesselstadt e.V., die Steinheimer Nachbarschaftshilfe, die Nachbarschaftsinitiative Klein-Auheim e.V. und die Vereinte Martin Luther und Althanauer Hospital Stiftung) berichteten anschaulich von ihren Angeboten und Projekten im Stadtteil, aber auch von Problemen, denen sie sich stellen mussten. So stießen die Initiativen bei der Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung auf zahlreiche Hürden und Hindernisse, berichteten sie. Hier und in weiteren Arbeitsfeldern der gemeinnützigen Nachbarschaftsvereine wurde ihnen weitere Unterstützung durch die Freiwilligenagentur und dem Seniorenbüro Hanau zugesagt. "Wir werden uns bemühen sie auch in Zukunft über Fortbildungsangebote zu den Themen Vereins- und Steuerrecht, Mitgliedergewinnung, Datenschutz und Pflegestärkungsgesetz zu informieren und bei Bedarf auch eigene Veranstaltungen für die Initiativen organisieren", versprach Barbara Heddendorp vom Seniorenbüro. Es folgten Informationen zum 1. Hessischen Engagementkongress in Fulda, der am 25. und 26. September 2019 stattfindet. Hier wird das Hanauer Seniorenbüro zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros einen Workshop zum Thema Nachbarschaften organisieren.

Zahlreiche Initiativen teilten zudem mit, dass immer wieder nach Unterstützungsangeboten und Ansprechpersonen in den Bereichen Pflegeorganisation, Entlastung von pflegenden Angehörigen, ehrenamtliche und gesetzliche Betreuung angefragt werde. Hier unterstütze man die Bürgerinnen und Bürgern soweit möglich, komme aber oftmals auch an Grenzen, berichteten die Vertreter/innen der Nachbarschaftsinitiative. Doch das Interesse an Informationen zu Angeboten in den Bereichen Betreuung, Pflege und haushaltsnahen Dienstleistungen sei sehr groß. "Die neu geschaffene Pflegeberatungsstelle, die wir zusammen mit dem Förderverein Palliative Patientenhilfe im September 2019 im Haus am Steinheimer Tor umsetzen werden, wird das soziale Beratungs- und Unterstützungsangebot in der Stadt Hanau deutlich erweitern und Sie in all diesen Fragen informieren und unterstützen können. Unser Ziel ist es, dass die Menschen in Hanau kurze Wege haben und vor Ort alle erdenkliche Unterstützung erhalten", versprach der Bürgermeister.

Hintergrund

Nachbarschaftsinitiativen sind gemeinnützige Vereine Bürgervereinigungen und Personen, die Dienstleistungen freiwillig für Bürgerinnen und Bürger anbieten. Seit mehreren Jahren haben die Initiativen ihre Angebote kontinuierlich erweitert: Sie organisieren Gedächtnistrainingskurse, Erzählcafés, Gesundheitskurse, Informations- und Ausflugsfahrten, beteiligen sich an der Durchführung von Stadtteilfesten, unterstützen Angebote in Seniorenheimen oder Wohnanlagen, vernetzen sich mit Organisationen vor Ort, übernehmen den Verkauf von Karten und geben Informationen weiter. Diese Anlaufstellen, die sich ehrenamtlich engagieren und organisieren, sind wichtiger Bestandteil der sozialen und gesellschaftlichen Angebote in einer Stadt.

Foto: Foto: Vertreterinnen und Vertreter von Hanauer Nachbarschaftsinitiativen und Nachbarschaftsprojekten trafen sich jüngst in den Räumen der Mittelbuchener Nachbarschaftsinitiative zum jährlichen Austausch.

Foto: Stadt Hanau

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