Das 27. Dorfbrunnenfest in Mittelbuchen eröffnete er am vergangenen Wochenende noch in bewährt jovialer Manier zusammen mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Hofacker gründete 1975 den Tischtennisverein Mittelbuchen mit, im Verein war er zeitweise auch Vorsitzender. Bekannt im Stadtteil war er als Sitzungspräsident im Carnevalsverein 1893. „Diese Sitzungen gehören zu den beliebtesten in ganz Hanau“, weiß Kaminsky zu berichten. Hofacker war 2012 Gründungsmitglied der Nachbarschaftsinitiative Mittelbuchen. Er gehörte in Mittelbuchen auch zu den treibenden Kräften für ein Projekt mit altengerechten Wohnungen, die im März 2016 offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden. „Diese Anlage lag Arnold Hofacker besonders am Herzen, hier hat er sich große Verdienste erworben“, so Kaminsky. Weithin erkennbar ist sein Wirken für den Stadtteil schon daran, dass auf dem Trafohäuschen an der alten Waage mitten im Ortskern Mittelbücher Motive aufgemalt wurden. Das entsprang ebenso seiner Initiative wie der Osterschmuck für den Dorfbrunnen, der in der Alten Rathausstraße dem beliebten Fest im Juli seinen Namen gab. „Das zeigt, wie viel Arnold Hofacker zur Identitätsstiftung im eher dörflichen Mittelbuchen beigetragen hat.“ Mit ihm verliere Hanau „ein Original“, schließt der Oberbürgermeister den Nachruf.
Foto: Arnold Hofacker bei der Einweihung der Altenwohnanlage im März 2016.
Foto: Arnold Hofacker setzte sich früh für das betreute Wohnen auf diese früher unbebauten Fläche im Ortskern ein.
Fotos: Stadt Hanau
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