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Das in ganz Deutschland bekannte Wiegehäuschen hatte seinen Standort dort, wo Landwirtschaft betreiben und die Bauer ihre Schweine und Rinder oder ihre Ernte beim Verkauf den Kilopreis errechnen mussten. Dieses Wiegehäuschen ist vielerorts abgerissen worden und vereinzelt erhalten geblieben. In Steinheim besteht noch ein Gebäude mit Nebenräumen, das 1959 unter der Stadt Steinheim am Main neu errichtet wurde und heute noch besteht. In der lokalhistorischen Geschichtsschreibung findet sich nur ein spärlicher Hinweis über das Wiegehäuschen. Die SPD-Ortsbeiratsfraktion hat für die nächste Ortsbeiratssitzung am 14.07.
einen Antrag eingebracht, eine Hinweistafel am Gebäude anbringen zu lassen.

Der Bauantrag der damaligen Stadt Steinheim auf Errichtung eines neuen Wiegehäuschen stammt aus dem Jahr 1959. Davor war das alte Wiegehaus mit zwei Räumen und einer Fläche von 25 qm. Vor dem Gebäude befand sich eine rechteckige Fläche, die als Wiegehof mit einer Fläche von 6,45m mal 2,45m bezeichnet wurde. Auf diese Wiegeplattform wurde das Fahrzeug oder der Hänger gefahren oder das Vieh getrieben. Diese befand sich parallel zur Ludwigstraße, in dem Bereich, der heute Zufahrt zu den Parkplätzen ist. Diese Wiegebodenplatte wurde im Zuge der Errichtung des neuen Wiegehause entfernt und neu schräg zum Gebäude mit den gleichen Flächenmaßen verlegt. Das neue 1959 errichtete Gebäude umfasste einen kleinen ungleichmäßigen Raum mit 8,7 qm. Die Wiegeplattform wurde im Rahmen der Neugestaltung des Jürgen-Sticher-Platzes entfernt. Auf die frühere Funktion des Gebäudes ergeben sich keine Hinweise. Das alte Wiegehaus erfährt heute seine Nutzung als Transformatorenhaus.

 


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