Silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten für DJK Steinheim

Der Vereinsvorsitzende Karl Heinz Braun (links) erhielt von Oberbürgermeister Claus Kaminsky stellvertretend die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten.

Steinheim
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Die DJK Sportvereinigung Eintracht Steinheim hat kürzlich zu einer besonderen Feierlichkeit eingeladen.

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Im Kreise von Mitgliedern, Freunden und Familienangehörigen feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum überreichte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) dem ersten Vorsitzenden Karl Heinz Braun die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten. Die akademische Feier hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, pandemiebedingt war dies jedoch nicht möglich.

"Ich beglückwünsche Sie für dieses herausragende Jubiläum. Es ist Ausdruck unzähliger Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Und: Es ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Vereine derartige Jubiläen überhaupt feiern können", betonte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in seiner Rede. Ohne Vereine wäre das Leben in Hanau um ein wichtiges, gemeinschaftspendendes Element ärmer. "Umso mehr ist es mir ein Anliegen, Feierstunden wie diese zu nutzen, um Werbung für das Vereinsleben zu machen. Das Engagement, das Sie alle hier Woche für Woche zeigen, ist nicht nur Mühe. Es ist auch eine Bereicherung. Vereinsmitglieder bekommen immer auch etwas zurück für die geleistete Arbeit", so der OB weiter.

Seine Ursprünge hat der Verein im katholischen Jünglingsverein der Pfarrei St. Nikolaus in Klein-Steinheim und der Pfarrei St. Johann in Groß-Steinheim, aus denen im Jahr 1921 zwei DJK-Vereine gegründet wurden. Die Hauptsportarten waren damals Handball, Fußball, Faustball und Leichtathletik. Im Jahre 1934 folgte dann ein Verbot aller konfessionellen Vereine durch das NS-Regime. Die Handballer der DJK schlossen sich daraufhin der Turnerschaft Steinheim an, um weiterhin ihre Sportart betreiben zu können und legten somit den Grundstock für die Handballabteilung der Turnerschaft. Erste Spuren der Eintracht Steinheim hingegen finden sich in einer karnevalistischen Sitzung am 27. Januar 1952.

Im Jahre 1953 wurde mit der Stadt Hanau ein Pachtvertrag über das Sportgelände "Am Rabenstein" abgeschlossen. Es folgte die Grundsteinlegung des Vereinsheims "Hüttchen" durch den damaligen ersten Vorsitzenden, Gerhard Jesse im Jahr 1955. In den folgenden Jahrzehnten wuchs der Verein immer weiter, erhielt unter anderem früh eine Damen- und Herrengymnastikabteilung sowie eine Basketball- und Tennisabteilung. Der Verein hat zurzeit 200 Mitglieder in sechs Abteilungen: Badminton, Basketball, Boule, Fußball, Damengymnastik und Tennis.

"Über die Jahre waren Sie in vielen Sportarten Vorreiter für Hanau. Dabei haben Sie den Menschen nicht nur vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich sportlich zu betätigen. Sie haben überdies auch Werte und Haltung vermittelt, sich offen für Gemeinschaft und gegen Rassismus positioniert. Dafür danke ich Ihnen sehr", so Kaminsky weiter. Am Ende seiner Rede überreichte Kaminsky dem ersten Vereinsvorsitzenden nicht nur die silberne Ehrenplakette: "Der Mensch lebt ja nicht von der Ehre allein. Deswegen erhalten Sie nicht nur die Ehre vom Land, sondern auch ein wenig Geld von der Stadt für Ihre Vereinskasse."

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Der Vereinsvorsitzende Karl Heinz Braun (links) erhielt von Oberbürgermeister Claus Kaminsky stellvertretend die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten.


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