Hanau: Zehn Jahre Gefängnis für tödliche Messerstiche nach Feier

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Steinheim

Die Tötung eines 37-jährigen Mannes im Hanauer Stadtteil Steinheim im Juni des vergangenen Jahres ist aufgeklärt: Im Landgericht Hanau hat ein 35-jähriger Mann gestanden, dem Opfer in den Hals gestochen zu haben. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren, außerdem muss er 30.000 Euro Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen des Opfers zahlen.

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Gegen 11.35 Uhr war die Polizei am 24. Juni 2025 zunächst zu einer Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in der Schönbornstraße gerufen worden. Beim Eintreffen fanden die Beamten in der Wohnung den schwer verletzten 37-Jährigen vor, der trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen wenig später noch am Tatort verstarb. Der damals 34 Jahre alte Tatverdächtige war nach der Tat aus einem Fenster des Wohnhauses gesprungen und auf einem Zaun gelandet. Er verletzt sich dabei schwer und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Obduktion hatte ergeben, dass das Opfer mit insgesamt 22 Messerstichen in Kopf, Hals und Oberkörper getötet worden war. Die beiden Männer hatten zuvor in der Wohnung gefeiert und dabei Alkohol und Drogen konsumiert.

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