Über "exotische, aber doch recht ahnungsvolle Düfte" in einem Haus am Fuldaer Weg wurden vor einigen Tagen die Rauschgiftfahnder der Hanauer Kripo informiert. Eine sofortige Überprüfung ließ die Wohnung eines 42-Jährigen in den Fokus der angelaufenen Ermittlungen rücken.
Als die Fahnder mit richterlicher Genehmigung dort Nachschau hielten, bestätigte sich ihr Verdacht: 1,3 Kilo Marihuana, 23 Gramm Haschisch sowie kleinere Mengen an Amphetamin, Ecstasy-Tabletten und so genannten Zauberpilzen kamen bei der Durchsuchung zum Vorschein.
Außerdem stießen die Ordnungshüter auf eine Indoor-Cannabisplantage, in der vier Dutzend der grünen Pflanzen nur darauf warteten, von den Kripo-Leuten abgeerntet zu werden. Die sichergestellten Drogen wanderten in die Asservatenkammer der Polizei, ihr mutmaßlicher Besitzer musste mit zur Wache und wurde dort mit einer entsprechenden Anzeige belegt. Auf das nun anstehende Strafverfahren wird sich wohl erschwerend auswirken, dass die Polizisten im Domizil des Steinheimers auch noch zwei geladene Schreckschusswaffen sowie zwei Luftpistolen sichergestellt hatten. Derzeit überprüft die Kripo, ob der wieder auf freien Fuß gesetzte Verdächtige die Drogen nicht nur besessen, sondern auch damit gehandelt hat.
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