Ab Montag, 14. April, bis voraussichtlich Anfang Juli schließt die Steinheimer Kulturhalle vorrübergehend ihre Türen.
Grund dafür sind Sanierungs- und Trocknungsarbeiten, die wegen eines großen Wasserschadens anfallen. Alle Veranstaltungen und Treffen werden in dieser Zeit nach Möglichkeit ausgelagert.
Der Wasserschaden, der das Erdgeschoss und die Kellerräume der Kulturhalle betrifft, entstand in der Nacht von 3. auf 4. Februar. Bei der Installation einer mobilen Theke im Erdgeschoss, zogen die Handwerker des beauftragten Unternehmens eine Schlauchklemme nicht richtig fest. Sie löste sich im Verlauf der Nacht und Wasser strömte über längere Zeit in die Halle. Ein Teil des neuen Parkettbodens im großen Saal wurde überschwemmt und quoll auf. Anschließend gelangte das Wasser über Lüftungsschächte und durch den Boden in den Keller. Dort stand es gegen Ende bis zu 30 Zentimeter hoch, gelangte unter die Linoleumböden und zog in den Estrich. Auch die abgehängten Decken im Kellergeschoss nahmen großen Schaden.
"Der Aufwand, die Steinheimer Kulturhalle trocken zu legen und zu sanieren, ist beträchtlich", sagt Hildtrud Herbst, Leiterin des städtischen Eigenbetriebs Immobilien- und Baumanagement (IBM). "Aus diesem Grund machen wir die Wiedereröffnung auch von dem Trocknungserfolg abhängig. Doch wir hoffen bis Anfang Juli mit den Arbeiten fertig zu sein." In der Zwischenzeit erfolgt die weitere Trocknung in beiden Geschossen sowie die nach Anordnung des Sachverständigen notwendig gewordene Entfernungen des PVC-Bodenbelags in Teilbereichen des Erdgeschosses und die Einhausung des Teilbereichs des Parkettbodens durch Folienwände im großen Saal.
Nach Abschluss der Trocknungsarbeiten wird die gesamte Halle renoviert. Dazu zählt ein neuer Bodenbelag (sowohl PVC, als auch in Teilbereichen Fliesen) im Untergeschoss. Tapete und Anstrich, Isolierung der Lüftungskanäle und punktuelle Erneuerung der abgehängten Decke stehen ebenfalls auf dem Plan. Im Erdgeschoss wird in Teilbereichen neuer PVC-Boden verlegt und auch Austausch des beschädigten Parkettbodens vorgenommen.
Zahlreiche Vereine und Verbände, die Stadt Hanau, die Adolf-Schwab-Musikschule und auch eine private Familienfeier sind von der Schließung betroffen und müssen ihre Aktivitäten in dieser Zeit in andere Räumlichkeiten verlagern. "IBM als Vermieter hat gemeinsam mit den Nutzern der Halle nach alternativen Räumlichkeiten gesucht und war bereits in vielen Fällen erfolgreich", berichtet Herbst. "Wir hoffen, dass wir für alle Nutzer eine befriedigende Lösung finden werden."
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