Kaminsky: Positive Entwicklung in der Neutorstraße

Steinheim

Über die Entwicklung des ehemaligen Möbel-Erbe-Areals zu einem Nahversorgungszentrum und die offensichtlich positiven Signale für eine Sanierung  von drei historischen Häusern  in der Neutorstraße informierte der Magistrat unter anderem beim jährlichen Stadtteiltreffen in der Aula der Theodor-Heuss-Schule in Steinheim.

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„Ich sehne den Tag herbei, an dem die Bagger rollen“, bekannte Oberbürgermeister Claus Kaminsky, als er dem Ortsbeirat von den Plänen  der Firma Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt berichtete, die für das  seit Jahren brach liegende einstige Möbel-Erbe-Gelände ein Konzept entwickelt habe, mit dessen Realisierung   im kommenden Jahr begonnen werden könne.  Die beiden großen  in Steinheim ansässigen Lebensmittelmärkte Rewe und Aldi würden ihren Standort dorthin verlegen. „Eine wirtschaftliche Nutzung ist nur möglich, wenn diese zwei Ankermieter mitgehen“, betonte  Kaminsky. Verkehrsdezernent Andreas Kowol nahm die Bitte des Ortsbeirats mit, bei den weiteren Planungsschritten  die Verkehrsanbindung im Blick zu haben, damit auch Menschen ohne Auto das künftige Nahversorgungszentrum gut erreichen können.

In der  Neutorstraße, wo baufällige Häuser Bürgerinnen und Bürgern seit längerem ein Dorn im Auge sind, bewegt sich was. Das Dach des Anwesens mit der Hausnummer 8 werde voraussichtlich Anfang November saniert, gab der Oberbürgermeister bekannt. In der Neutorstraße  15 solle es mit einem neuen Bauleiter ebenfalls mit den Bauarbeiten vorangehen. Die Nummer 14 sei verkauft worden, die neue Eigentümerin  habe ein Instandsetzungskonzept angekündigt.

Seniorengerechte Miet- und Eigentumswohnungen mit Service nach dem Vorbild in Mittelbuchen haben auch in Steinheim eine Chance auf Realisierung. Die  Firma FWD Hausbau GmbH  und die Stadt Hanau haben sich laut Kaminsky darüber verständigt, dass das Unternehmen auf dem Grundstück neben der Doorner Halle einen Komplex für Betreutes Wohnen errichtet. Wenn der stadtinterne Abstimmungsprozess beendet sei, werde das Konzept im Ortsbeirat präsentiert.

Seit 6. Oktober gelten im Stadtteilladen Steinheim wieder die bisher  gültigen Öffnungszeiten. Sie waren in den Sommermonaten wegen einer personellen Ausnahmesituation eingeschränkt. „Eine Garantie, dass diese Zeiten dauerhaft bleiben, kann ich nicht geben“, so Kaminsky. Die weitere Entwicklung im gesamten Stadtgebiet müsse beobachtet werden, um gegebenenfalls mit einer bedarfsorientierten Anpassung der Öffnungszeiten und des Serviceangebots reagieren und auch in Zeiten knapper Kassen weiterhin Kundenorientierung und  Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen zu können.

Dass die Stadt die Trägerschaft der Adolf-Schwab-Musikschule in Steinheim unter dem Spardiktat aufgeben hat und die Einrichtung samt Namen  in das ortsansässige Haus der Musik e.V. übergangen ist,  sei sehr emotional besetzt gewesen, erinnerte Kaminsky. Er habe aber den Eindruck, dass sich die Lage beruhigt habe. Mittlerweile  hätten rund 100 Schüler und sechs Dozenten zum Haus der Musik gewechselt  sowie  40 an die Paul-Hindemith-Musikschule mit ihrer Dependance in der Friedrich-Ebert-Schule Klein-Auheim. Die Theodor-Heuss-Schule  hat die Orff-Instrumente und ein Klavier aus der Adolf-Schwab-Musik-Schule übernommen. Die Geschwister-Scholl-Schule erhält ebenfalls ein Klavier.

Die Jugendarbeit in Steinheim stemme die Stadt seit der Schließung  des  Jugendtreffs Schlachthof in Klein-Auheim gemeinsam mit der evangelischen  Kirchengemeinde Steinheim, berichtete Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel. Eine Mädchengruppe aus dem Nachbar-Stadtteil sei integriert worden. Angebote wie ein offener Treff und eine Jugendgruppe seien in Planung. In der Eppstein-Schule seien neue Fenster  eingebaut und die Fassade gedämmt worden, die noch verputzt werde. Für die Kindertagesbetreuung stünden  im Stadtteil für die Altersgruppen  0 bis 14 Jahre 570 Plätze zur Verfügung, davon 248  in städtischer und 294 in freier Trägerschaft sowie 28 in der Familientagesbetreuung.

Dem Wunsch des Ortsbeirats nach hellen Farben, einer besseren Beleuchtung und einer Videoüberwachung am Bahnhof  Steinheim, um das  objektive und subjektive Sicherheitsempfinden zu verbessern, wolle die Deutsche Bahn nicht entsprechen, teilte Stadtrat Kowol mit. Es bestehe bei der Station mit 2400 Ein- und Aussteigern „kein betriebliches Interesse“ und es sei dort „kein Vandalismusschwerpunkt“  festgestellt worden“, zitierte  er aus dem DB-Schreiben. Positiv habe die DB die Bitte aufgenommen, den Blindenleitstreifen an der S-Bahn-Haltestelle instand zu setzen. Die Arbeiten sollen  noch in diesem Monat ausgeführt werden.

Vollzug konnte Kowol auch bei drei Spielplätzen  melden, auf denen der Ortsbeirat Mängel  moniert hatte: Auf dem in der Altstadt und am Sonnenberg wurde im Sandbereich der Pflanzenbewuchs entfernt. An der Uferstraße wurde der  verfaulende Tisch erneuert. Im Burggarten wurde an der Doppelschaukel eine Schaukel in eine für Kleinkinder ausgetauscht. Aufgrund der Sparvorgaben werde der vom Ortsbeirat beantragte Ausbau des Spielplatzes im Johannes-Eppert-Weg nicht realisiert.


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