Leuchtturmprojekt für Pioniergeist und die Arbeit von Morgen

Wolfgang
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Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik – die neuen Technologien werfen den Menschen auf sein Menschsein zurück.

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Und wenn Maschinen heute schon viele Aufgaben besser erledigen als wir, ist es höchste Zeit, grundsätzlich über den Sinn der Arbeit nachzudenken. War der Mensch in der Vergangenheit oft das Werkzeug dafür, dass Arbeit erledigt wird, steht nun die Arbeit im Dienst des Menschen. New Work beschäftigt sich mit diesem epochalen Umbruch, der mit der Frage des Sinns von Arbeit beginnt und in der Konsequenz die Welt der Arbeit von Grund auf umformen wird. Wo das reine Abarbeiten immer mehr automatisiert wird, entstehen neue Chancen für kreative Problemlösungen, die den Menschen und die Entfaltung seines Potenzials in den Mittelpunkt stellen. „Bei New Work geht es wieder um den Menschen und nicht seine Funktion. Statt Arbeiten, um zu Leben oder zu Überleben, geht es heute um eine bestmögliche Symbiose von Leben und Arbeiten. Hierfür braucht es neben einem zeitgemäßen Regelwerk auch Arbeitsorte, die Kreativität, Austausch und lebenslanges Lernen fördern,“ sagt der FDP Bundestagskandidat für den Wahlkreis 180 Hanau, Henrik Statz. Genau solch einen Ort mit über 9.000 Quadratmetern Raum für neue Ideen plant das Team von PioneerMakers um die Unternehmer Katja Weinstock und Olaf Leijdekker auf dem Pioneer Gelände in Hanau Wolfgang, das Ende 2021 bezugsfertig sein soll. Ein Areal, dass hinsichtlich Größe und Potenzial in Deutschland seinesgleichen sucht. „Wir wollen hier einen Ort der Vernetzung schaffen, analog und digital,“ erklärt Katja Weinstock, die sich in den letzten Jahren als Personaldirektorin und Organisationsentwicklerin viel mit der notwendigen Kulturveränderung für neues Arbeiten auseinandergesetzt hat. Auf Pioneer soll in zwei Gebäuden ein Co-Working Space und Maker Place mit eigenem Campus, Räumen für Arbeiten, Gastronomie, Meetings, Veranstaltungen und Kommunikation entstehen. „Unsere Räume sollen zum Lernen, Entspannen, Konzentrieren, Brainstormen, Kommunizieren und einfach auch mal Machen einladen“, ergänzt Mitgründer Olaf Leijdekker, der auf über drei Jahrzehnte in der Industrieautomatisierung zurückblickt.

"Arbeit wird in Zukunft zeitlich und räumlich viel flexibler werden als das heute noch in vielen industriell geprägten Unternehmen üblich ist. Es werden neue Formen von Arbeit wie Click- und Crowdwork entstehen, die selbständiges Arbeiten oder gemeinsame Projekte in kleinen, immer wieder wechselnden Gruppen mit dezidierter Infrastruktur benötigen. Schon in der Coronazeit zeigt sich, dass Produktivität auch außerhalb zentraler Konzern-Headquarters funktionieren kann. Die Digitalisierung ermöglicht dezentrales Arbeiten unter besten Bedingungen. Und auf diesem neuen Bedarf will PioneerMarkers aufbauen. Für Unternehmen, für Freiberufler und die Gründer von Morgen. Das die PioneerMakers Investoren für ein Projekt dieser Größenordnung in Hanau ihre Zelte aufschlagen, ist ein deutliches Signal für das große Potenzial unserer Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises. Wir Freie Demokraten unterstützen dieses Projekt und hoffen, dass auf dem Areal ein spannender Kreativmix verschiedenster Unternehmen entstehen wird“, so Statz weiter.

„Wir dürfen davon ausgehen, dass zukünftig immer mehr Arbeitsbiografien von einem Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsformen geprägt sein werden. Voll- und Teilzeit, Anstellung und Selbständigkeit, Mischformen von Anstellung und Selbständigkeit – all das wird es geben. Und wenn wir zudem mit einem steigenden Anteil Selbständiger sowie zunehmend globalisierten Arbeitsbiografien konfrontiert sind, dann ist offensichtlich, dass sich neben Arbeitsbedingungen und Arbeitsorten auch Bildungssysteme und die Mechanismen sozialer Sicherung und Arbeitnehmerschutz verändern müssen“, findet Statz. Die Bertelsmann Studie „Arbeit 2050“, die in drei Szenarien die Arbeit der Zukunft beschreibt, geht in allen Fällen von einer starken Zunahme der Selbständigkeit aus. „Für diese sehr wahrscheinlichen Entwicklungen müssen wir schon heute Bewusstsein, Infrastruktur sowie arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen schaffen und eine neue Gründerkultur etablieren. Sonst geraten wir im internationalen Vergleich schnell ins Hintertreffen. Mit PioneerMakers wird hier durch Privatinitiative ein beispielhaftes Leuchtturmprojekt in der boomenden östlichen Metropolregion Rhein-Main geschaffen, dass genau in die richtige Richtung geht“, schließt Statz ab.

Foto (von links): Henrik Statz, Katja Christine Weinstock, Olaf Leijdekker.

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