Ein Zuhause schaffen, das Menschen mit Behinderung Sicherheit bietet und ihnen Möglichkeiten eröffnet, wieder Vertrauen in die eigenen Ressourcen zu gewinnen: Das ist nach Angaben des BWMK eines der wesentlichen Zielen des neuen Wohnangebots in den Räumen des ehemaligen Bahnhofsgebäudes in Hanau-Wolfgang.
Zu einer Besichtigung und zum Austausch über Konzept und Betreuung trafen sich Mitglieder der SPD Großauheim/Wolfgang und der Stadtverordnetenfraktion in den neuen Räumen mit Mitarbeiterinnen des BWMK und Mirja Dorny, Geschäftsführerin der Baugesellschaft Hanau.
Das historische Gebäude war unter der Regie der Baugesellschaft in Abstimmung mit BWMK und dem Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen als Kostenträger des Betreuten Wohnens umgebaut und renoviert worden. Die Umbauphase des Ziegelsteinbaus, der 1878 errichtet worden war, hatte im Herbst 2023 begonnen. Wie Mirja Dorny berichtete, hätten Struktur und Alter des Gebäudes bei der Renovierung einige Herausforderungen mit sich gebracht, doch schlussendlich konnte das Bauprojekt zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden. Die Baugesellschaft vermietet das Gebäude künftig an das BWMK. Der Einzug der Bewohner innen und Bewohner ist in den nächsten Tagen und Wochen geplant.
Im Zuge der sorgfältigen Renovierung wurden die Wohn- und Aufenthaltsräume farbenfroh gestrichen - jede Etage hat eine eigene Farbgestaltung. Die Apartments für die Bewohnerinnen und Bewohner sind möbliert und verfügen jeweils über ein Badezimmer. Überdies gibt es Gemeinschaftsräume, die zum gemeinsamen Essen, für Gespräche oder Freizeitaktivitäten genutzt werden können.
„Die Menschen mit Behinderungen, die dort wohnen werden, sollen sich wohl und sicher fühlen und werden von uns gut betreut und beraten“, erklärt Heike Ronsiek-Schwebel, Geschäftsbereichsleiterin Wohnen im BWMK. Das Team arbeite mit dem Ziel, die Menschen beim Aufbau von sicheren Strukturen für ihren Tagesablauf zu unterstützen und ihr Selbstvertrauen zu fördern.
„Die Menschen, für die wir das neue Wohnangebot gestaltet haben, brauchen Schutz und eine intensive Begleitung und Unterstützung, um wieder Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu finden“, so Mareike Meister, Geschäftsführerin des BWMK. Daher seien rund um die Uhr Ansprechpartnerinnen und –Partner vor Ort. Es gehe darum, die Menschen so zu stabilisieren, dass wieder ein eigenständigeres Leben möglich sei. Die Lage des neuen Wohnhauses mit kurzen Wegen zu Einkaufsmärkten, Ärzten, Ämtern und Behörden sowie Freizeitangeboten begünstige die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
„Wir sind sehr beeindruckt vom gesamten Ambiente und der schönen Gestaltung des Hauses sowie vom Konzept des Betreuten Wohnens. Wir wünschen den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Team des BWMK einen guten Start im ehemaligen Bahnhof in Wolfgang und sagen herzlich Willkommen“, so Reiner Dunkel, SPD-Stadtverordneter und Ortsvorsteher des Stadtteils Wolfgang, sowie Ute Schwarzenberger, die Vorsitzende der SPD-Stadtverordneten im Hanauer Rathaus.

Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de















