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"Der Kinzigsteg, der seit seiner Errichtung 1984 mehrfach umgebaut und instandgesetzt wurde, weist seit Jahren gravierende Mängel auf: morsche Bohlen, Pilzbefall, glitschige Metallplatten und eine Geländerhöhe, die nicht mehr den aktuellen Standards für Radwege entspricht. Bereits seit 2022 ist die Brücke nur noch eingeschränkt nutzbar. Dabei ist sie eine wichtige Fuß- und Radwegeverbindung zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten und wird auch von zahlreichen Radfahrenden aus Rodenbach, Erlensee und Langenselbold Richtung Klinikum und Innenstadt in beide Richtungen sehr gut genutzt. Sie hat sogar überregionale Bedeutung als Teil des hessischen Radfernweges R3 zwischen Rheingau und Rhön. Im Mai 2024 stimmten Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten und Stadtverordnetenversammlung der Freigabe der Mittel für die Erneuerung des Kinzigstegs zu. In der Vorlage des Eigenbetriebs HIS hieß es noch, der Beginn der Bauleistung sei für das 4. Quartal 2024 angesetzt. Auf Nachfrage unserer Ortsvorsteherin Rosemarie Thiel im Mai 2025 teilte die für den Eigenbetrieb zuständige Dezernentin Stadträtin Isabelle Hemsley dem Ortsbeirat mit, dass auf die erste Ausschreibung kein korrektes Angebot eingegangen sei und der Baubeginn nun für Mitte Oktober und die Fertigstellung für Ende 2025 / Anfang 2026 vorgesehen sei. Nun erfährt die Öffentlichkeit, und auch der Ortbeirat, aus einem Bericht des Hanauer Anzeigers am 30. August, dass eine neuerliche Ausschreibung ‚voraussichtlich‘ erst im November 2025 erfolgen solle", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Diese Abläufe werfen Fragen auf, hinsichtlich Prioritäten, Planungs- und Arbeitsweise sowie Kommunikation des zuständigen Dezernates. Warum die mehrfache Zeitverzögerung bei der Ausschreibung?“, so Harald Höck, der Co-Vorsitzende der SPD Lamboy/Tümpelgarten. Die Co-Vorsitzende Simone Hesse ergänzt: „Die Sanierung des zunehmend und für alle sichtbar maroden Stegs ist dringend notwendig – nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, die diesen Übergang täglich nutzen.“

Die Tatsache, dass die Bauarbeiten nun erneut ausgeschrieben werden müssten, wirft aus Sicht der SPD-Fraktion Fragen zur Projektplanung und Kommunikation auf. „Dass sich auf die erste Ausschreibung keine Firma gemeldet hat, wirft die Frage auf, warum eine zweite Ausschreibung erst jetzt erfolgt“, erklärt Simone Hesse, Co-Vorsitzende der SPD Lamboy/Tümpelgarten.

Der Vorstand der SPD Lamboy/Tümpelgarten vertrete die - vielleicht etwas altmodische – Auffassung, dass der Magistrat und insbesondere die verantwortlichen Dezernentinnen und Dezernenten nicht nur für Socialmedia-Clips und äußerst tiefsinnige Aufkleber sowie Hüpfspiele zu Abfallbehältern ("JuchHu saube"r) zuständig seien, sondern auch für ein zielstrebiges und ergebnisorientiertes Arbeiten der Verwaltung und der Hanauer Eigenbetriebe zum Wohle der Menschen, die in Hanau leben und arbeiten.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf eine sichere und zeitgemäße Infrastruktur“, betont die Ortsvorsteherin Lamboy/Tümpelgarten, Rosemarie Thiel (SPD). „Wir erwarten von der Stadtverwaltung eine transparente Kommunikation und eine zügige Umsetzung der dringend notwendigen Maßnahmen.“

Die SPD Lamboy/Tümpelgarten fordert die Verantwortlichen auf, die Ursachen für das Scheitern der ersten Ausschreibung offen darzulegen und sicherzustellen, dass der nächste Anlauf zügig und erfolgreich verläuft. „Wir werden diesen Vorgang im Ortsbeirat erneut thematisieren und auf eine verbindliche Zeitplanung drängen“, kündigt die SPD Lamboy/Tümpelgarten an.

kinzigstespdhanau az


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