Unter der kundigen Führung der Ortsvorsteherin und Stadtverordneten Rosemarie Thiel besuchte die Gruppe in Begleitung des Bürgermeisters und Sozialdezernenten Dr. Maximilian Bieri (SPD) den Lamboypark mit dem Kinder- und Jugendtreff.
Unter der kundigen Führung der Ortsvorsteherin und Stadtverordneten Rosemarie Thiel besuchte die Gruppe in Begleitung des Bürgermeisters und Sozialdezernenten Dr. Maximilian Bieri (SPD) den Lamboypark mit dem Kinder- und Jugendtreff.
„Der Lamboypark entstand im Jahr 2000 im Rahmen der sozialen Stadterneuerung Lamboy-Nord. Er besteht aus einem Freizeitgelände für alle und einem Kinder- und Jugendtreff. Dieser nutzt einen großen bunten Bauwagen und das ehemalige Umkleidehaus des Sportgeländes mit einer kleinen Küche und einem Gemeinschaftsraum für seine Angebote“, erläutert Rosemarie Thiel der Besuchergruppe.
Das Team des Treffs hat mit den Kindern und Jugendlichen die Vorderwand dieses ehemaligen Umkleidehauses mit einem liebevollen Graffiti als Bekenntnis zum Lamboy-Viertel gestaltet. Dieser kleine städtische Freizeittreff bietet viele regelmäßige Gruppenangebote und offene Treffs, wie Hausaufgabenhilfe für die 1. bis zur 5. Klasse. „Was wir anbieten, wird gut angenommen, die Kinder und Jugendlichen fühlen sich hier wohl und zuhause“ berichtet Denise Kannengießer, die Leiterin der Einrichtung. “Unser Hilfeangebot beim Finden eines Praktikums wird ebenso genutzt wie unsere Gruppenangebote und regelmäßig kochen wir donnerstags im offenen Treff und essen gemeinsam. Das hilft allen, den Familien und den Kindern im Quartier“ berichtet sie den Besuchern.
„Die Kinder aus dem Lamboyviertel kommen gerne hierher, um Freunde zu treffen, sie haben sich den Treff und den Park mit seinem großen Freigelände erschlossen. Auch ihre Freunde aus anderen Stadtteilen kommen hierher zu Besuch – quasi als 3. Ort“ ergänzt Herr Boeuf, der Abteilungsleiter der Städtischen Familien- und Jugendarbeit. Insbesondere die umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner, unterschiedlichster Altersklassen, nutzen den Park zum Treffen und Reden im Grünen. „Wir haben Respekt gegenüber allen Besuchern, wir provozieren Niemanden, wir ärgern niemanden, wir helfen uns gegenseitig, wir schlagen uns nicht. Wer sich nicht daran hält, flieg raus, und bei Schlägereien schließt das JUZ“, steht als klare JUZ Regeln im Gemeinschaftsraum über dem Sofa.
Auf die Frage: „Was wünschen Sie sich, was wünschen sich die Kinder und Jugendlichen?“ antworten Frau Kannengießer und die Abteilungsleitung, Herr Boeuf spontan: „Mehr Raum für Gruppenangebote und offene Treffs, und einen zeitgemäßen Skater Park. Sie nennen als Beispiel den Skaterpark Friedensbrücke in Frankfurt. Die SPD Besucherinnen und -Besucher zeigen Verständnis für diese Wünsche und nehmen sie als Anregungen für ihre weitere politische Arbeit mit.
„Wir wünschen Ihnen, ihrem Kollegen und ihrem ehrenamtlichen Team das allerbeste, den Kindern und Jugendlichen viel Freude und gute Hilfe im Treff und sagen Danke für ihr tolles Engagement für die Kinder und Jugendlichen im Lamboy“ fassen Rosemarie Thiel und Ute Schwarzenberger zum Ende des Besuches zusammen.

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