"Der Bürgermeisterwahltermin am 28.10.2010 nähert sich mit großen Schritten und schon gehen dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Benzing die Ideen und Argumente aus, warum die Bürger von Hasselroth 'seine Böckel' wählen sollen", schreibt die Soziale Wählergemeinschaft Hasselroth in einer Pressemitteilung.
"Christian Benzing gräbt die fast schon vergessene Wendehalsmenthalität nach der Wende aus und widerspricht den damaligen Beschlüssen seiner eigenen Fraktion. Er will seine Bürgermeisterkandidatin Uta Böckel mit abgelehnten SWG-Anträgen pushen. Der Presse konnte man Benzings Forderung entnehmen, dass in der Durchgangsstraße von Gondsroth mehrere fest installierte Blitzer eingerichtet werden sollen", so die SWG. Wo andere Blumenkübel stellen würden, wolle Benzing einen „Blitzer-Park“ bauen.
"Benzing scheut sich nicht, die von seiner SPD/FDP-Mehrheitsfraktion seit 1999 kontinuierlich abgelehnten SWG-Anträge zur Verkehrsberuhigung mit Geschwindigkeitsreduzierungen, Radarüberwachungen in allen drei Ortsteilen und der Bildung eines gemeinsamen Ortspolizeibezirks in seinem SPD-Wahlkampf für die Kandidatin Böckel nun als seine eigenen Ideen zu verkaufen. Zuletzt hat die SPD/FDP-Mehrheitsfraktion im November 2009 den SWG-Antrag zum gemeinsamen Ortspolizeibezirk und der damit auch verbundenen mobilen Radarüberwachungen, aber notwendig für alle drei Ortsteile, abgelehnt", heißt es weiter. Ihre Ablehnung hätten Werner Degler und Christian Benzing (beide SPD) damit begründet, dass sie die Bürger für die Kosten der zu schaffenden Stelle im Ordnungsamt in Höhe von zirka 40.000 Euro nicht über die „Abzocke“ mittels „Blitzer“ finanzieren wollen würden.
Die SWG abschließend: "Mehrheitsbeschaffer Mohn (FDP) sprach sogar von überzogener Bürgerüberwachung. Jetzt will Benzing allein für die Sicherheit in einem Ortsteil einen Blitzer-Park besorgen, wobei ein stationärer Blitzer allein schon 40.000 Euro Kosten verursacht, ohne die dazugehörige Manpower und Software. Nach dem 'festen Blitzer' wird dann wieder weiter gerast. Vielleicht kommt die SPD doch noch einmal zu dem günstigeren Ortspolizeibezirk mit einem mobilen Radargerät für alle Ortsteile zurück. Allerdings muss Benzing sich darüber mit seiner Bürgermeisterkandidatin noch einmal unterhalten, da diese in der Podiumsdiskussion die Auswertung der Fotos für wenig gerichtsfest hielt. Es ist schon eine Dreistigkeit, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bürgermeisterwahlkampf mit den bisher von seiner SPD/FDP-Mehrheit abgelehnten SWG-Anträgen die Gondsrother Bürger für seine Kandidatin gewinnen will. Aber die Bürger sind nicht dumm. Vielleicht sollte Benzing auch einmal seine älteren Genossen fragen, ob sie sich noch daran erinnern können, dass Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre der damalige Bürger und heutige Bürgermeister Uwe Scharf es war, der mit einer Unterschriftenaktion den Grundstein gelegt hat, dass zumindest Tempo 30 auf der Durchgangsstraße geschaffen wurde."
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