Zukunftsweisende Versammlung der Sozialen Wählergemeinschaft

Hasselroth

Am 08.11.2017 fand die Jahreshauptversammlung der SWG Hasselroth in der „Gaststätte „Zum Deutschen Haus“ in Neuenhaßlau unter einem „guten Stern“ statt.

MKK-Jobs

vorstandswg.jpg

Im Rahmen Sitzung gab Matthias Pfeifer überraschend seine Kandidatur als SWG-Bürgermeisterkandidat für die kommende Bürgermeisterwahl im Herbst 2018, vorbehaltlich des Ergebnisses eines Nominierungsparteitags, bekannt. Ein weiterer Höhepunkt der Sitzung bestand darin, dass es der SWG durch Ihre reine örtliche Kommunalpolitik für die Bürger von Hasselroth gelungen ist, nach längerer Stagnation der Mitgliederzahlen, in den letzten 2 Monaten 7 neue Mitglieder zu gewinnen. Außerdem standen die turnusmäßigen Vorstandswahlen und ein Wechsel in der Fraktionsführung auf dem Programm. Der SWG-Vorsitzende Matthias Pfeifer und SWG-Fraktionsvorsitzende Fabian Fischer gaben einen Überblick über die politische Arbeit der SWG in den Gemeindegremien. Fabian Fischer gab bekannt, seinen Posten als Fraktionsvorsitzender und als 2. SWG-Vorsitzender aus familiären Gründen abzugeben. Aus der Fraktionsarbeit wollte er sich aber nicht ganz zurückziehen und erklärte sich für den Posten als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender bereit.

Nach den Kassenberichten des SWG-Kassierers Helmut Ries und der Fraktionsgeschäftsführerin Gisela Frieske für die Fraktionsgelder, wurde von den Kassenprüfern eine einwandfreie Kassenführung attestiert und der alte Vorstand entsprechend entlastet. Mit einstimmigen Votum wurden auch die 7 Neumitglieder in die SWG übernommen. Durch die Neueintritte hat die SWG jetzt 31 Mitglieder. Seitens des 1. Vorsitzenden Matthias Pfeifer wurde das neue Ziel gesteckt, 40 Mitglieder oder mehr wären auch nicht schlecht. Jürgen Roth wurde für die anstehenden Wahlen als Wahlleiter nominiert und führte die Vorstandswahlen in rekordverdächtiger Zeit durch. Matthias Pfeifer, der das Amt des 1. Vorsitzenden schon über 20 Jahre begleitet, wurde einstimmig wiedergewählt. Als neuer 2. Vorsitzender stand Helmut Ries bereit und erhielt auch ein einstimmiges Votum der Mitglieder. Aus den Reihen der Neumitglieder wurde Annette Jüngling zur 1. Schriftführerin gewählt und ihre Stellvertreterin bleibt Beate Wolf. Für das Amt des Pressewartes erklärte sich Matthias Pfeifer zur Wiederwahl bereit und Unterstützung findet er jetzt mit Thomas Wolf als 2. Pressewart. Als neue Kassenprüfer wurden Neumitglied Julian Jüngling und Lorenz Stein gewählt. Die bisherigen Beisitzer Harry Schmitt, Christiane Schmitt und Reinhold Martin wurden wiedergewählt. Neumitglied Leonardo Galante wurde ebenfalls als Beisitzer in den Vorstand berufen. Der alte und neue Vorsitzende Pfeifer und der gesamte Vorstand freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den Neumitgliedern.

Im Rahmen der Fraktionswahlen wurde Matthias Pfeifer als Fraktionsvorsitzender und Fabian Fischer als sein Stellvertreter einstimmig gewählt. Nach den Wahlen widmete sich die SWG lokalpolitischen Themen. Pfeifer klärte die anwesenden Mitglieder über den Sachstand der anstehenden „Sanierung/Verfüllung“ des Dorfweihers auf. Er äußerte sein Unverständnis über die schlechte Kommunikation und Einbeziehung der Bürger, der IG und das Bestreben der Gemeinde, diese Entscheidung in großer Eile herbeiführen zu wollen. Jürgen Roth erläuterte den von allen Fraktionen inzwischen zugestimmten SWG-Antrag zur Übertragbarkeit der Fraktionsmittel. Hier ist anzumerken, dass die SWG von Ihren jährlichen Fraktionsgelder von 282 €, einen nicht verbrauchten Betrag von ca. 90 € aus dem Jahr 2016 nicht in das nächste Jahr übernehmen konnte, sondern aus gesetzlichen Bestimmungen wieder an die Gemeinde zurückzahlen musste. Auch die anderen Parteien mussten Gelder zurückzahlen. In Berlin werden den Parteien Fraktionsmittel in Millionenhöhe überlassen, auf dem Land „Kleinbeträge“ zurückgefordert. Da kann man verstehen, dass sich in den Gemeinden keine ehrenamtlichen Politiker mehr melden. Roth berichtete auch über den nach Jahren umgesetzten SWG-Antrag zum gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk mit der Gemeinde Freigericht, über dessen Tätigkeit inzwischen ein positiver Bericht vorgelegt wurde. Roth hält eine Erweiterung dieser Einrichtung für sinnvoll. Die mit der SPD eingegangene Kooperation wurde durchaus als positiv bewertet, wenn es auch beispielweise bei dem Thema „Dorfweiher“ Reibungspunkte gibt und die Abstimmung in der letzten Gemeindevertretersitzung gezeigt hat, dass es sich um eine „Kooperation“ und nicht „Koalition“ handelt. Die SWG-Fraktion hat einstimmig gegen die „Sanierung/Verfüllung“ des Dorfweihers gestimmt, im Gegensatz zur SPD. Es kann nicht sein, dass man erst einen Beschluss in der Gemeindevertretung zur „Sanierung/Verfüllung“ des Dorfweihers als Kommunalpolitiker fasst, die Bürger damit vor vollendete Tatsachen stellt und dann in der Presse schreibt, dass man jetzt die Bürger zur Mitarbeit gewinnen will. Dies ist nicht die Politik der SWG.

Foto: Vorstand der SWG: Matthias Pfeifer, Helmut Ries, Gisela Frieske, Beate Wolf, Annette Jüngling, Julian Jüngling, Lorenz Stein, Fabian Fischer, Leonardo Galante, Thomas Wolf, Harry Schmitt. (es fehlen: Eveline Pfeifer, Christiane Schmitt, Reinhold Martin).


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de