Wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl am 28. Oktober 2012 in Hasselroth zieht die Soziale Wählergemeinschaft ihr Fazit.
"Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten die Podiumsdiskussionen verfolgen und sich ihr eigenes Bild über die Kandidatin und Kandidaten machen. Selbstbewusst und souverän stellte der amtierende Bürgermeister Uwe Scharf sich, seine bisher geleistete Arbeit und seine Zukunftsvisionen vor. Kandidatin Böckel konnte außer „Lust aufs Amt“ nichts Neues hinzufügen und umging unangenehme Fragen mit der Beantwortung durch Wunschdenken auf Bundesebene, wie zum Beispiel, dass die Bundesregierung eine Reichensteuer erheben sollte und die Gelder an die Kommunen weiterleitet. Willkommen in der Traumfabrik kann man da nur sagen. Kandidat Farahn war aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei. Schade, aber verständlich. Bei Herrn Noll konnte man außer dem Thema Umgehungsstraße nichts erwarten, selbst bei 'seinem' Thema schien er nicht genügend informiert zu sein. Gibt es also nachvollziehbare Gründe für einen Bürgermeisterwechsel? Wir sehen keinen!", heißt es in einer Pressemitteilung.
Und weiter: "Ein Austausch des amtierenden Bürgermeisters würde die Gemeinde auch noch zusätzlich finanziell belasten, da neben dem Gehalt des amtierenden Bürgermeisters von jährlich ca. 80.000 Euro ab dem 01.04.2013 auch dem derzeit amtierenden Bürgermeister dann das zustehende 35%ige „ruhegehaltsfähige Gehalt“ in Höhe von ca. 28.000 Euro zu bezahlen wäre. Frau Böckels „Lust aufs Amt“ käme also die Bürgerinnen und Bürger Hasselroths recht teuer zu stehen, bedenkt man das Alter der Kandidatin die rechnerisch nach ihrer zweiten Amtsperiode 70 Jahre alt wäre und selbstverständlich dann auch von Hasselroth pensioniert werden würde. Wir hätten dann 2019 damit drei Altbürgermeister und einen Neuen zu finanzieren, so dass jährlich wieder ein Posten von knapp € 200.000.- von der Gemeinde Hasselroth zu zahlen wäre."
Abschließend heißt es in der Pressemitteilung: "Klar, die Lust aufs Amt ist das Eine. Eine Aufbesserung der Rente in nur sechs Amtsjahren um 28.000 Euro jährlich ist das Andere. Dafür muss ein „normaler Rentner“ sehr lange gearbeitet haben. Sie haben also die Wahl zwischen Gutem, Bewährten und teuren Träumereien und die Wahl zwischen einem Kandidaten Uwe Scharf, der in seiner bisherigen Amtszeit für Hasselroth vieles erreicht und bewegt hat und für solide und transparente Politik steht – jenseits von Parteienklüngel und nur den Bürgerinnen und Bürgern – und nur diesen verpflichtet ist. Das hat er unter Beweis gestellt und da sehen wir bei ihm garantiert auch für die nächsten sechs Jahre."
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