Umgehungsstraße: Studie liegt erst Ende September vor

Hasselroth
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Die Präsentation der Machbarkeitsstudie zu einer möglichen Umgehungsstraße der Gemeinden Freigericht und Hasselroth verzögert sich.

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Wie Freigerichts Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) mitteilte, wird Hessen Mobil die Studie erst Ende September vorlegen. Ursprünglicher Termin war jetzt im Juli, allerdings muss durch die Straßenverkehrsbehörde nun zunächst ein Bundesstraßenprojekt abgewickelt werden. Da hier sowohl Bund als auch Land beteiligt seien, sei die Bundesstraße 49 in der Prioritätenliste nach vorne gerückt, erklärte Eitz.

Ein erstes Zwischenergebnis der Machbarkeitsstudie für eine mögliche Ortsumgehung Freigericht/Hasselroth war bereits im März vorgestellt worden. Nachdem unter anderem Zählungen und Verkehrsuntersuchungen durchgeführt worden waren, liegen inzwischen zwei mögliche Varianten auf dem Tisch: Eine verläuft östlich von Somborn und umgeht dann Gondsroth und Neuenhaßlau südwestlich. Die andere Variante verläuft östlich von Somborn und Gondsroth und umgeht Neuenhaßlau südwestlich. Laut bisherigen Erkenntnissen könnten dadurch täglich 3.200 Fahrzeuge weniger Fahrzeuge durch Somborn rollen. In Gondsroth sollen es bis zu 9.050 Fahrzeuge weniger sein, in Neuenhaßlau sogar bis zu 10.900. Für die Ortskerne wird so eine erhebliche Entlastung erwartet.

Selbst bei einer positiven Bewertung durch die Machbarkeitsstudie würde eine Umgehung Freigericht/Hasselroth allerdings wohl frühestens in 10 bis 15 Jahren befahrbar sein.

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