Energiewende muss in der Gemeinde anfangen

Hasselroth
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Dass auf den Klimawandel reagiert werden muss, ist eine Feststellung, die bei der Online-Veranstaltung „Energiewende – was geht mich das an?“ der SPD Hasselroth gemeinsam mit Oliver Habekost, Geschäftsführer der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH auch nicht mehr diskutiert wurde.

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Vielmehr fanden lebhafte Diskussionen über den Umstieg und die Nutzung von erneuerbaren Energien sowohl im privaten Bereich als auch in Kommunen statt. Festgestellt wurde dabei aber auch, dass es ein weiterer wichtiger Aspekt für eine kommunale Energiewende ist, den gesamten Energieverbrauch durch Energieeinsparungen zu senken. Dies gelte beispielsweise auch für die Reduktion des Wasserverbrauchs, denn auch Main-Kinzig-Kreis werde Wasserknappheit immer mehr ein Thema.

"Als Gemeinde müssen wir dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Dies fängt schon bei der Überprüfung der Straßenbeleuchtung an. Ist diese überall mit stromsparenden LED-Leuchten versehen? Schließlich dürfen auch bei Neuinstallationen ausschließlich energiesparende Lampen verbaut werden. Auch bei der Erzeugung von Energie müssen neue Potentiale geprüft werden. Dabei ist zu klären, ob auch die Gemeinde Hasselroth dezentral erneuerbare Energie produzieren kann? Zudem muss der bisherige Wärmebedarf in Hasselroth, gerade von gemeindlicher Infrastruktur, genauestens untersucht werden", fordert die SPD Hasselroth daher in der nächsten Legislaturperiode die Erstellung eines Energie- und Wärmeplans für die Gemeinde Hasselroth. „Mit diesem sollen Lösungen zur Wärmeversorgung, Maßnahmen zu Einsparungen von Energie sowie Verbesserung der gemeindlichen Energieeffizienz erarbeitet werden. Unser Ziel ist es dabei, ganzheitliche Konzepte zur Wärmeeffizienz und -versorgung zu erstellen und dabei auch konkrete Maßnahmen festzulegen“, erläutert Raphael Spindler. Dabei sei es jedoch ein ganz wichtiges Anliegen, die Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit und Fachexpert:innen zu entwickeln. Aufgrund der Komplexität der Energiewende verlange es die Zusammenarbeit von Kommunen, Bürger:innen, Unternehmen, Wissenschaft, Versorgern, Verkehrsbetrieben und vielen mehr auf Augenhöhe.

„Weiterhin fordern wir, dass mit Vergabe der Bauplätze „Auf dem Sand“ für die künftigen Grundstückseigentümer:innen eine kostenfreie Informationsveranstaltung durch die Gemeinde zum Thema Energie und Wärme durchgeführt wird“, betont Werner Hellmuth. Diese Veranstaltung sollte Informationen über die technischen und baulichen Möglichkeiten zum Thema eigener Energiegewinnung, Einsparungsmöglichkeiten von Energie und Wasser sowie Fördermöglichkeiten bieten. Damit können erste Anreize gesetzt werden, damit jede:r seinen Beitrag für die Energiewende leisten könne. „Die Veranstaltung muss natürlich auch für alle Hasselrother Bürger:innen offen stehen, die sich über Maßnahmen und Möglichkeiten für ihre eigene Energieversorgung informieren wollen“, erklärt Alexander Heger abschließend.

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