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Nachdem das Nachfolgeteam für die Hausarztpraxis Hauke in Neuenhaßlau bereits nach zwei Jahren ihre Tätigkeiten eingestellt hat, steht die Politik erneut unter Druck. Reagiert wird auf klassische Weise – mit einem Arbeitskreis.

Die SPD hatte das Thema auf die Tagesordnung der Gemeindevertretung gebracht und dabei allerdings nur die Ideen präsentiert, die schon seit Jahren in Hasselroth diskutiert werden. „Der neue Ansatz fehlt“, kritisierte denn auch CDU-Fraktionsvorsitzender Torsten Rösch den neuerlichen Vorstoß. Der „runde Tisch“, der jetzt einberufen werden soll, existiere längst, die Teilnehmer hätten sich bereits getroffen, als Dr. Heinz Hauke seinen Abschied in den Ruhestand angekündigt hatte. Die Suche nach Nachfolgern schien damals schon gescheitert, bis Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) nur kurze Zeit nach seinem Amtsantritt mit den Ärzten aus Freigericht und Rodenbach schließlich doch noch neue Mediziner präsentierte. Da die aber keine weiteren Mediziner als Unterstützung fanden, haben sie ihren Standort in Neuenhaßlau Ende September wieder aufgegeben.

Ideen für eine Stabilisierung der medizinischen Versorgung in Hasselroth gab es bereits einige, zuletzt hatte Dr. Hauke die Zehntscheune in Neuenhaßlau als idealen Standort für ein Ärztehaus ins Gespräch gebracht. Das Bürgerhaus wollen die Kommunalpolitiker aber anscheinend nicht opfern, der Festplatz fällt nach dem Bau der neuen Kindertagesstätte ebenfalls raus. Weitere Standorte wären sicherlich denkbar, Vorschläge fehlen indes. SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Benzing erhofft sich diese Impulse offenbar von dem „Runden Tisch“, für den er sich auch externe Unterstützung wünscht.

„Dass ich geschlafen habe, lasse ich mir nicht vorwerfen“, reagierte Bürgermeister Pfeifer zunächst gereizt auf eine zuvor veröffentliche Pressemitteilung der SPD und trat dann auf die Euphoriebremse: „So ein Haus scheitert an den Ärzten.“ In Nachbarkommunen hätten sich bereits niedergelassene Mediziner zu teils hohen Investitionen entschlossen, um medizinische Versorgungszentren zu realisieren. Das sei in Hasselroth nicht absehbar. Immerhin hatte er auch eine gute Nachricht: Die Gespräche mit zwei Medizinern aus einer Nachbargemeinde, die gemeinsam die ehemalige Praxis Hauke weiterbetreiben wollen, seien gut verlaufen, das Interesse groß. Allerdings müssten Details noch mit der Kassenärztlichen Vereinigung geklärt werden. Einen Termin dort haben die Ärzte laut Pfeifer erst Ende Oktober bekommen.



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